Manchmal...

. . . zweifelt er wirklich an seiner Feinmotorik, der Uhlenköper.

In den Daumen hat er sich schon gehackt beim Kürbisschneiden, ständig haut er sich den kleinen Zeh am Bettpfosten oder Türrahmen an, und von der Gartenarbeit trägt er auch grundsätzlich irgendwelche Ratscher und Kratzer davon. Seine jüngste Blessur ist gleich vielfacher Art: Rechter kleiner Finger, rechter Ellenbogen, rechtes Knie und rechter Knöchel verfärben sich allmählich zartblau bis -grün, denn Uhlenköper ist ganz klassisch – die Treppe runtergesegelt. Mit etwas zu großen Schlappen an den Füßen und einer kleinen Blumengießkanne in der Hand erklomm er Stufe für Stufe, als plötzlich der eine Puschen an der Kante hängenblieb und unseren Mann ins Straucheln brachte. „Rattadazong!“ rumpelte er genauso Stufe für Stufe wieder hinunter, blieb auf halber Strecke jammernd liegen. Und musste in all dem Weh trotzdem (über sich) lachen. Denn die volle Gießkanne hatte er während des Sturzes tapfer festgehalten – und deshalb obendrein noch sich selbst und die Treppe unter Wasser gesetzt, der.

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