Lüneburg bekommt längere A-39-Frist

mr Uelzen/Lüneburg. Die Stadt Lüneburg hat einen Monat länger Zeit, um ihre Stellungnahme zur geplanten Vorzugsvariante für die A 39 abzugeben.

Die Regierungsvertretung Lüneburg verlängerte die Frist auf 30. Juli, da die Salzstadt umfangreiche Gutachten in ihr Votum einfließen lassen will, um gegen die geplante Variante durchs Stadtgebiet zu argumentieren. Von den Kommunalverwaltungen aus dem Landkreis Uelzen sind dem zuständigen Mitarbeiter bei der Landesbehörde, Dr. Holger Manthey, bislang keine Anträge auf Verlängerung der Frist eingegangen, sagte Manthey auf AZ-Anfrage. Diese seien prinzipiell möglich, wenn Ratssitzungen anders terminiert sind oder eine längere Zeit für die Auswertung von Expertisen benötigt wird. Die Kommunen sollten in diesem Fall aber in den nächsten Tagen den Antrag einreichen, ansonsten gilt für sie die Frist 30. Juni. Der Schutz- und Klagefonds gegen die A 39 bietet Interessenten bei seiner öffentlichen Mitgliederversammlung heute um 19.30 Uhr in der Uelzener Stadthalle Informationen zur Formulierung der Einwendungen an, die in den nächsten Wochen bei den Gemeinden eingereicht werden können. Zu einer Veranstaltung über Fragen der Autobahnplanung lädt am nächsten Montag der Landkreis um 20Uhr ins Schützenhaus von Bad Bodenteich ein. "Es geht uns nicht um eine Pro- und Contra-Diskussion. Interessenten sollen die Gelegenheit haben, von den beteiligten Planern und Verwaltungsfachleuten die Gründe für die Auswahl der Vorzugsvariante zu erfahren und das Verfahren erläutert bekommen", betont Landrat Dr. Elster, der den Abend moderiert. Er habe mit Bedacht den größten Saal im Kreis ausgewählt – 990 Sitzplätze seien dort vorhanden. Erschienen: 20.04.2006: AZ / 92 / Seite:3

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