Kopfsteinpflaster. . .

.  . . dieser Straßenbelag war es, der dem Uhlenköper einen kurzzeitig vergessenen Makel wieder vor Augen führte: Dünne Sohle an dickem Schuh – wo ist der Fehler? Genau: Warme Schuhe braucht man in der dunklen Jahreszeit, auf die wir uns mit großen Schritten zubewegen.

Haben diese besagten Fußwärmer aber eine durchgelatschte Sohle, kann man sie gleich im Schrank stehen lassen. Nun hatte es im Hause Uhlenköper gleich zwei der Lieblingsmodelle des Autors erwischt: Absatz abgelaufen und ein Loch in der Kunststoffsohle – abgesehen davon, dass das nicht schön aussieht, zieht es aus Richtung Boden nicht nur unangenehm kalt an den „Mauken“ vorbei, es tut auch noch weh beim Gehen! Schließlich spürt man wortwörtlich jeden Stein! Also stand unser Mann vor der schweren Frage: Reparieren oder neue kaufen? Nun, Uhlenköpers Herz schlägt für diese beiden Paar Schuhe, beziehungsweise ein Paar Stiefel und ein Paar Stiefeletten – Frauen kennen den Unterschied –, darum fiel die Entscheidung nicht schwer: Ab zum Schuster mit den guten Stücken. . . . Das war nun aber die nächste Erkenntnis an diesem ereignisreichen Tag: Zum einen ist es nicht so einfach, einen entsprechenden Handwerker zu finden, zum anderen ist es eine Aufgabe für sich, eben diesen Fachmann davon zu überzeugen, dass die vorgeführten, arg demolierten Schuhe seine Mühe Wert sind. . . Am Ende siegten die Argumente unseres Mannes – und vermutlich auch ein bisschen die Geldbörse des Uhlenköpers.

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