Kontaktlinsen . . .

...  sind eine Philosophie für sich: Wenn diese durchsichtigen Teilchen von der Fingerspitze rutschen, ist erst mal helle Aufregung angesagt. Uhlenköper wollte jüngst seine Monatslinsen wechseln. Die alten landeten im Waschbecken, die neuen sollten aus der aufgerissenen Packung ins Auge.

Doch flink wie die weichen Dinger sind, glitt die linke von der Netzhaut, bevor sie sich fest angebappt hatte, und im Bruchteil einer Sekunde schwebte sie nieder – gen Waschbecken. Nun stand der Uhlenköper vor einem Tipp-Spiel: Welche der drei Linsen mag wohl die neue linke sein? Verschleiert waren alle gleich und auch die Wölbung unterschied sich nicht. Den Satz der Optikerin im Ohr „auf keinen Fall die Linse länger als einen Monat tragen“, fingerte er nun eine der drei vom Porzellan, säuberte sie und setzte sie sich ein. Vielleicht hielt das Glück zu ihm, denn er hat eine lupenreine Sicht. Aber etwas verunsichert ist er, denn die Warnung der Optikerin klingt noch nach beim Uhlenköper.

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