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Knapp acht Millionen Euro für Landkreise Uelzen, Celle und Heidekreis

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Über knapp acht Millionen Euro für die Zukunftsregion „HeiDefinition“ freuen sich (von links) Oliver Schulze (Erster Kreisrat des Heidekreises), Axel Flader (Landrat Landkreis Celle), Matthias Wunderling-Weilbier (Staatssekretär) sowie Dr. Heiko Blume (Landrat Landkreis Uelzen).
Über knapp acht Millionen Euro für die Zukunftsregion „HeiDefinition“ freuen sich (von links) Oliver Schulze (Erster Kreisrat des Heidekreises), Axel Flader (Landrat Landkreis Celle), Matthias Wunderling-Weilbier (Staatssekretär) sowie Dr. Heiko Blume (Landrat Landkreis Uelzen). © Landkreis Uelzen

Die Landkreise Uelzen, Celle und Heidekreis können die gemeinsame Zukunftsregion „HeiDefinition – Ländlichkeit in neuen Dimensionen“ entwickeln: Sie erhalten knapp acht Millionen Euro.

Uelzen/Celle - Den entsprechenden Anerkennungsbescheid übergab Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier aus dem Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung heute in Celle im Beisein von Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume an den Landrat des Landkreises Celle, Axel Flader.

Das Programm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ ist ein Angebot an Landkreise und kreisfreie Städte, gemeinsam mit weiteren regionalen Akteuren regionalspezifische Herausforderungen zu bewältigen. Ziel ist die themenbezogene Kooperation über Landkreisgrenzen hinweg.

Zusammenarbeit in einem zentralen Bereich

Entwickelt werden sollen Projekte, die zu regional wirksamen Entwicklungsimpulsen führen. Damit ergänzen die Zukunftsregionen bestehende Programme des Regionalministeriums um einen regionalpolitischen Ansatz zur Stärkung der Regionen in Niedersachsen.

„Es freut mich, dass Sie unser Programm Zukunftsregionen zum Anlass genommen haben, ihre Zusammenarbeit in einem für Sie alle zentralen Bereich zu beginnen. In den letzten Monaten haben Sie sich intensiv Gedanken über die inhaltliche Ausrichtung ihrer Region für die kommenden Jahre gemacht“, so Wunderling-Weilbier.

Aufbau eines Co-Working-Netzwerks geplant

Die Region erhält ein Budget von rund acht Millionen Euro, mit dem sich die Region in den kommenden Jahren thematisch auf Themen der Digitalisierung im ländlichen Raum fokussieren möchte. Konkret will die Zukunftsregion Projekte der Handlungsfelder „Regionale Innovationsfähigkeit“ und „Wandel der Arbeitswelt, Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe“ umsetzen. Ein erster Ansatz ist der Aufbau eines Co-Working-Netzwerks.

Wunderling-Weilbier lobte den Ansatz, durch eine nachhaltige und digitale Optimierung der Arbeits- und Lebenswelt die Region für junge Menschen noch interessanter und attraktiver zu machen. „Zu dem Ansatz, qualifizierte Fachkräfte in der Region zu binden, passt auch der Titel ‚Neue Dimensionen im ländlichen Raum‘. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass Sie auch in der Steuerungsgruppe sicherstellen, dass die junge Generation dort vertreten ist, um ihre Perspektive einzubringen“, schloss Wunderling-Weilbier.

Landrat Dr. Heiko Blume bedankte sich für die Unterstützung durch das Regionalministerium: „Die Veränderungen der Arbeits- und Lebenswelt betrifft auch und gerade den ländlichen Raum. Das Programm ,HeiDefinition‘ kann ein Baustein sein, um diese Veränderungsprozesse zu unterstützen. Daher nehmen wir die Aufgabe an und danken für die finanzielle Unterstützung.“

Hintergründe zu den Zukunftsregionen

Das Programm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ beinhaltet rund 96 Millionen Euro aus EFRE/ESF+-Mitteln für ganz Niedersachsen. Insgesamt werden 14 Zukunftsregionen etabliert. Die Zukunftsregionen konnten aus den Handlungsfeldern Regionale Innovationsfähigkeit, CO2-arme Gesellschaft und Kreislaufwirtschaft, Biologische Vielfalt und funktionierende Naturräume, Wandel der Arbeitswelt, Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe, Gesundheitsversorgung und Pflege, sowie Kultur und Freizeit auswählen.

Das Budget pro Region liegt zwischen fünf und acht Millionen Euro. Zudem wird bis zum Ende der Förderung im Jahr 2028 ein Regionalmanagement finanziert.

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