Auf keinen Fall...

. . .  vergessen sollte Uhlenköpers Partnerin die „letzte Erinnerung an den festgesetzten Termin zur nachträglichen Gewinnübergabe am 16. März 2011“. Einen wahren Geldsegen soll sie dann nämlich empfangen. Obwohl sie an keinem Preisausschreiben teilgenommen hat, darf sie laut Mitteilung einer „Finanzleistungsagentur“ am genannten Tag satte 970,04 Euro einlösen. Dieser Betrag setze sich aus einer Gewinnsumme mit angesammelten Zinsen zusammen, abzüglich einer Geschäftsgebühr sowie Post- und Telekommunikationskosten – so ganz freigiebig zeigt sich die Agentur dann doch nicht. Der Betrag kann in einer Zweigstelle in der Nähe von Uelzen „persönlich“ eingelöst werden und für die Hin- und Rückfahrt wird sogar noch ein geeignetes Verkehrsmittel angeboten. Das ist doch wohl ein unschlagbares Angebot, oder etwa doch nicht? Da hört und liest man aus vielen Richtungen ständig von Betrug und Abzocke und jetzt kommt ein „Gewinn-Service“ daher, der es gut mit den Menschen meint. Etwas zu gut wohl, denn spontan fällt dem Schreiber dieser Zeilen der schon oft gehörte Werbespruch „Ich bin doch nicht blöd“ ein. Dass nach dem angesetzten Termin „die letzte Frist verstrichen und eine Auszahlung nicht mehr möglich“ sein wird, bedauert deshalb zu keiner Zeit die Gewinnerin und vermutlich etliche weitere mit ähnlichen Summen bedachte „Glückspilze“, einschließlich dem

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