Kaffee oder Tee?

Das ist für Uhlenköper keine Grundsatzfrage, sondern eine Frage der Tageszeit. Er braucht nämlich sowohl das koffeinhaltige Getränk als auch das Gebräu, das durch ein kleines Baumwollbeutelchen ziehen muss.

Ganz früh am Morgen zum Beispiel, da geht es für unseren Mann nicht ohne Kaffee. Noch nicht mal ganz wach, findet er sich nach dem Aufstehen an der Kaffeemaschine wieder und lässt die erste Tasse durch den Filter laufen. Meistens folgt gleich danach ein zweiter Becher des Wachmachers, bevor es dann unter die Dusche geht. Ihm ist zu dieser frühen Stunde auch völlig egal, ob der starke Schwarze Milch oder Zucker oder beides beinhaltet – Hauptsache heiß und duftend. Anders sieht es dann im Tagesverlauf aus: Nach höchstens noch einer Tasse Kaffee im Laufe des späten Vormittags schwenkt Uhlenköper auf Tee um: Zitrone-Ingwer, Kräuter, Roiboos, Yogi oder Grüner, mit Honig oder ohne – da ist er für (fast) alles zu haben. Nun hat er gelernt, dass Koffein und Teein rein chemisch ein und dasselbe sind. Allerdings wirkt das Koffein im Tee mit Verzögerung. Weswegen Teetrinker in der Regel weniger aufgekratzt sein sollen als Kaffeejunkies. Und so hat er wohl instinktiv den Mittelweg für sich gefunden: Morgens mit Vollgas (also Kaffee) in den Tag und bis zum Abend hin ein kontinuierlich schnurrender Motor, der den Geist auf Trab hält – dank Tee. Das funktioniert gut, hat festgestellt der.

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