Jetzt liegt es also hinter...

. . . uns, das erste Adventswochenende. Ungemütlich-kalt war’s, fast schon winterlich mit Schneeregen und leichtem Nachtfrost und irgendwie – so empfindet es der Uhlenköper – viel zu kurz.

Trotzdem – ganz rational: Die Geschäfte in Uelzens Innenstadt hatten am Sonnabend länger geöffnet. Chance für den Uhlenköper, ausgiebig nach Weihnachtsgeschenken zu suchen. Etwas unschlüssig schlenderte unser Mann durch die Geschäfte – nahm dort ein Buch in die Hand, griff woanders nach warmen Schuhen, stöberte im nächsten Laden nach schicker Deko und Schmuck. Doch wie fast immer in den Vorjahren, fiel ihm die Entscheidung drei Wochen vor dem Weihnachtsfest nicht leicht. Am Ende vertagte der Uhlenköper die Sache mit den Geschenken. Ist ja durchaus noch Zeit, beruhigt er sein weihnachtlich sensibilisiertes Gewissen. Also: Am nächsten Adventswochenende folgt der zweite Versuch. Ob er dann entscheidungsfreudiger ist? Leichte Zweifel plagen den Uhlenköper. Wahrscheinlich braucht er den Druck der „Last-minute-Chance“. Läuft der Kauf der Weihnachtsgeschenke doch wieder auf den Morgen des 24. Dezembers hinaus? Wohl ist ihm bei dem Gedanken nicht. Und doch wird es genauso kommen, weiß der.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare