Das Ja-Wort des Jahres. . .

. . . wurde da also gestern in London gegeben. Uhlenköper ahnt, dass er hier und jetzt mit diesen Zeilen viel Unverständnis ernten wird und sich womöglich es sogar mit einigen Freunden verscherzt.

Aber dennoch bekennt er hier und jetzt: Dieser ganze Hochzeitsrummel geht im gewaltig auf die Nerven. Mehr noch: er hat versucht, ihn gestern zu ignorieren – und das war nicht ganz einfach angesichts der Tatsache, dass gleich beide öffentlich-rechtlichen Sender seine GEZ-Gebühren zum Fenster hinaus donnerten, um parallel zu berichten. Aber es war ja nicht nur der große Tag von Kate und William, dem man gestern medial praktisch nicht mehr ausweichen konnte. Es waren auch die ganzen Begleiterscheinungen. Uhlenköpers E-Mail-Fach quoll über mit guten Tipps und Hinweisen rund um die vermeintliche Hochzeit des Jahres. „Die Trauringe fürs Ja-Wort selbst schmieden“, warb da eine Firma, von William-Kondomen bis zu Tassen mit Kate-Motiven fehlte es da an nichts. Heute jedenfalls wird Uhlenköper alle Berichte ignorieren, die seine Liebste zugegebenermaßen verschlingt. Stattdessen freut sich, dass der ganz normale Fußball-Bundesliga-Wahnsinn weitergeht, der Uhlenköper.

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