IT- Sicherheit für Unternehmen – so wehren Sie sich vor Cyberangriffen

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Jeder Mitarbeiter ist für die IT-Sicherheit in Ihrem Unternehmen mitverantwortlich.

Hacker schleusen sich ungemerkt in Ihr Computersystem ein und stehlen persönliche Daten, vertrauliche Informationen und Industriegeheimnisse. Die Angreifer machen vor keinem Netzwerk Halt. Sorgen Sie deshalb für mehr IT-Sicherheit in Ihrem Unternehmen! Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Server aufrüsten.

Obwohl bereits große Konzerne wie Sony oder die Großbank GP Morgan gehackt wurden, nehmen viele deutsche Unternehmen die Bedrohung durch Cyberkriminelle nicht ernst. Das zeigt eine neue Studie von Ernst & Young. Demnach setzen 80 Prozent der befragten Unternehmen zur Vorbeugung von Spionageakten lediglich auf Schutzmechanismen. Professionelle Hacker schreckt das aber nicht ab.

Wenn Sie sensible Firmen- oder Kundendaten auf Ihren Servern speichern, die nicht in die Hände anderer geraten sollen, setzen Sie auf strenge Sicherheitsvorkehrungen. Zudem sollten Sie überprüfen, ob ihr Netzwerk leistungsfähig ist und notfalls aufrüsten. So erkennen Sie Probleme frühzeitig und vermeiden Ausfälle. Natürlich bedeutet das einen zusätzlichen Aufwand. Dieser lohnt sich jedoch. Denn schon mit einfachen Maßnahmen können Ihren zukünftigen Geschäftserfolg sichern.

Fünf Tipps für mehr IT-Sicherheit:

  1. Geben Sie Viren keine Chance! Hacker programmieren Monat für Monat Hunderte Computerviren allein in Deutschland. Damit spionieren Sie Firmengeheimnisse aus oder greifen sensible Daten Ihrer Kunden ab. Unverzichtbar sind deshalb eine funktionierende Firewall und täglich aktualisierte Virenscanner.
  2. Emails verschlüsseln: Eine einzige E-Mail kann Ihr Firmennetzwerk in einen bösartigen Angreifer verwandeln oder Ihre Passwörter auslesen. Verzichten Sie deshalb auf keinen Fall auf einen Spamfilter. Lassen Sie sich bei der Einstellung am besten von einem Experten beraten.

    Zudem sind unverschlüsselt gesendete E-Mails so transparent wie Postkarten. Damit Cyberkriminelle diese nicht ausspähen können, versenden Sie sensible Daten nur verschlüsselt. Als besonders sicher gelten sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselungen. Dazu müssen sowohl Absender als auch Empfänger einer Nachricht eine entsprechende Verschlüsselungssoftware auf dem Rechner installiert haben.

  3. Updates zeitnah installieren:Jede neue Version einer Software, eines Betriebssystem oder eines Browsers steigert die IT-Sicherheit. Die Hersteller prüfen Ihre eigenen Produkte immer wieder nach Sicherheitslücken und versuchen, so schnell wie möglich darauf zu reagieren. Appellieren Sie also an Ihre Mitarbeiter, dass Sie Updates immer sofort durchführen.
  4. Sichere Passwörter benutzen: Verwenden Sie sicherer Passwörter. Das ist eine sehr einfache, aber häufig unterschätzte Methode, um die IT-Sicherheit in Ihrem Unternehmen zu erhöhen. Stellen Sie Regeln auf für die Erstellung neuer Passwörter. Diese sollten zum Beispiel mindestens 10 Zeichen haben, sich aus Groß- und Kleinbuchstaben zusammensetzen und sowohl Zahlen als auch Sonderzeichen enthalten. Außerdem macht es Sinn, diese in regelmäßigen Abständen zu ändern.
  5. Vertrauen Sie keinen fremden USB-Sticks: Fremde oder private USB- Sticks können Viren in Ihr System einschleusen. Wenn der Stick zuvor zum Beispiel mit einem PC ohne Sicherheitsmechanismen verwendet wurde, kann er das betriebliche IT-System mit der Schadsoftware infizieren. Am einfachsten und effektivsten verhindern Sie dies, indem Sie die Anschlüsse an den Computern deaktivieren.

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