„Illusionen zurechtgestutzt

Wittingen/Uelzen. "Eine klarere Absage an die hochfliegenden Pläne von Wittingen, Uelzen und auch Lüneburg von Logistikparks, Güterverkehrszentren oder Güter-Terminals an der möglichen A39 kann man sich kaum denken." Das ist für den Sprecher des Dachverbands der A39-Bürgerinitiativen die Bilanz der Verkehrskonferenz zum Elbe-Seiten-Kanal, zu der die IHK jüngst nach Uelzen eingeladen hatte (das IK berichtete).

Die Gutachter hätte, so Niemanns Eindruck, lediglich empfohlen, die "recht begrenzten" Stärken der drei Häfen beim Güterumschlag weiter auszubauen. Der A39 sei von den Fachleuten nur eine "ergänzende" Funktion während der Bauphase beigemessen worden. Auch die Vertreter von HHLA und VW hätten deutlich gemacht, dass sie bei ausgelagerten Containern "eigentlich keine rechte Perspektive für Wittingen, Uelzen und Lüneburg sehen könnten", meint Niemann.

Der A39-Gegner findet es "bezeichnend", dass kein einziger der Wirtschaftsvertreter und der Vertreter des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums "auch nur ein einziges Wort zur A39 verloren". Den Städten Wittingen, Uelzen und Lüneburg wirft Niemann vor, "unrealistische Hafen- und Logistikpläne hochgepusht" zu haben, um die A39 zu rechtfertigen. Diese "Illusionen" seien nun "auf ein Normalmaß zurechtgestutzt", und damit falle "auch diese letzte Begründung für die A 39 weg", ist Niemann überzeugt.

Erschienen: 14.03.2009: IK / TZ / Seite:5

  • 0 Kommentare
  • E-Mail
  • Google+
  • 503 Service Unavailable

    Hoppla!

    Leider ist unsere Website zur Zeit nicht erreichbar. Wir beeilen uns, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es gleich nochmal.

  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare