Hohnstorf 2011 – Rasthoffreie Zone

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Die Hohnstorfer Bürger haben ihrem Widerstand gegen die geplante Tank- und Rastanlage einen Namen gegeben: Rund 60 Einwohner haben die Bürgerinitiative „Hohnstorf 2011 – Rasthoffreie Zone“ gegründet.

Hohnstorf - Von Ines Bräutigam. „Der Tsunami ist ins Rollen gekommen“, kündigen die Hohnstorfer in ihrem Newsletter an, denn ihr Widerstand gegen die geplante Tank- und Rastanlage entlang der A-39-Trasse, der als kleine Welle begonnen hatte, nimmt jetzt Formen an: Kurz nach der öffentlichen Informationsveranstaltung Anfang letzter Woche (AZ berichtete) haben rund 60 Hohnstorfer Einwohner die Bürgerinitiative „Hohnstorf 2011 – Rasthoffreie Zone“ gegründet.

„Zurzeit wird mit Feuereifer an den Vorbereitungen fürs Mahnfeuer gearbeitet“, sagt Matthias Sost, der gemeinsam mit Heiner Scholing und Reinhard Meyer die Sprecherfunktion der Initiative übernommen hat. Für das Feuer, das am 13. Februar um 17 Uhr dort entzündet wird, wo der Rasthof gebaut werden soll, kündigen die Hohnstorfer „spektakuläre Aktionen“ an. Vor Ort wollen sie den Besuchern – alle Interessierten sind willkommen – das Ausmaß der aktuellen Planungen zeigen.

„Um die Größe der Fläche deutlich zu machen, werden zusätzlich Feuerwannen aufgestellt“, erklärt Matthias Sost gegenüber der AZ. „Mit Traktoren werden wir das Gelände mit den Gästen umrunden. Für die kleinen und großen Gäste werden wir Attraktionen wie zum Beispiel einen Luftballon-Wettbewerb veranstalten.“ Genaue Planungen folgen aber erst noch und werden rechtzeitig bekannt gegeben. Natürlich wird aber auch für einen Imbiss und Getränke gesorgt sein, und die Hohnstorfer werden verschiedene Gastredner einladen.

In den nächsten Tagen wollen die Einwohner darüber hinaus Kontakte zu weiteren Bienenbütteler Bürgerbewegungen aufnehmen, aber auch zu den Parteien. „Auch werden weitere Daten und Fakten für die Argumentation gegen diese Rastanlage gesammelt“, kündigt Matthias Sost an. Denn die Hohnstorfer sind überzeugt davon: Es gibt keinen vernünftigen Grund, die Anlage an diesem Ort zu bauen, und deshalb will man sich gemeinsam gegen diesen „Planungsfehler“ zur Wehr setzen, heißt es in ihrem Newsletter.

Schon am kommenden Donnerstag, 20. Januar, lädt die Hohnstorfer Bürgerinitative zu einem nächsten Treffen ins Dorfgemeinschaftshaus ein. Dann sollen ab 19 Uhr konkrete Pläne für das Mahnfeuer geschmiedet werden.

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