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Kundgebung für den Frieden auf dem Herzogenplatz in Uelzen

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Von: Lars Becker, Lars Lohmann

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Menschen stehen auf dem Herzogenplatz für eine Mahnwache
Rund 40 Menschen beteiligten sich an der ersten Mahnwache für den Frieden auf dem Herzogenplatz. © Privat

„Wir sind fassungslos darüber, dass Putin den Krieg zurück nach Europa gebracht hat. Unsere ganze Solidarität gilt der Ukraine. Deshalb treffen wir uns heute auf dem Herzogenplatz in Uelzen“, erklärten die Sprecher und Sprecherinnen der Jusos und der Grünen Jugend.  Am Sonnabend um 12 Uhr beginnt die Mahnwache

Uelzen - Es war eine spontane Reaktion auf den russischen Angriff auf die Ukraine, rund 40 Menschen versammelten sich nach einem Aufruf der Grünen Jugend und Jusos bereits auf dem Herzogenplatz vor dem Rathaus zu einer kurzfristig angemeldeten Kundgebung für den Frieden. In Anbetracht der Kürze der Zeit so viele Menschen spontan zu einer Mahnwache zu motivieren, sei ein Erfolg gewesen. Am heutigen Sonnabend um 12 Uhr soll sie daher wiederholt werden.

Auch der SPD-Unterbezirk Uelzen/Lüchow-Dannenberg ruf die Menschen dazu auf, an Mahnwachen, Friedensgebeten und Demonstrationen teilzunehmen.  „Wir müssen deutlich sagen: Wir stehen an der Seite der Menschen in der Ukraine. Wir unterstützen die protestierende russische Zivilgesellschaft. Nein zu Putins Krieg!“, sagt der SPD-Unterbezirksvorsitzende Jan-Henner Putzier.

Unterdessen wehen vor den Rathäusern in Bad Bevensen und im Klosterflecken Ebstorf. als Symbol gegen den russischen Einmarsch in die Ukraine nun die Flaggen der internationalen Organisation „Mayors for Peace“, Bürgermeister für den Frieden. Sowohl Bad Bevensens Bürgermeister Jürgen Schliekau als auch Ebstorfs Fleckenoberhaupt Heiko Senking, der gemeinsam mit Schülern der Ebstorfer Oberschule die Flagge hisste, verurteilen den eklatanten Bruch des Völkerrechts und den Angriff auf die Demokratie in der Ukraine. Sie machen ihr Entsetzen darüber deutlich, dass wieder Krieg auf europäischem Boden herrscht. „Den Menschen in der Ukraine gilt unsere uneingeschränkte Solidarität“, sagt Samtgemeindebürgermeister und Bad Bevensens Stadtdirektor Martin Feller. Sie alle eint die Fassungslosigkeit und Hilflosigkeit angesichts der russischen Kriegshandlungen in der Ukraine.

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