Er ist ein großer...

. . . Krimi-Fan, der Uhlenköper. Ob als Buch oder Film, die Jagd nach Verbrechern, die Aufdeckung von Intrigen und Machtspielen sowie die Blicke in die Abgründe der menschlichen Seele fesseln unseren Mann.

Seit drei Sonntagen hat es ihm besonders die dänische Kommissarin Lund angetan. Im Sumpf von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, im Dickicht von Schicksalen, Zufällen und Strategien ermittelt sie im Fünfteiler „Das Verbrechen“. Pointierte Dialoge, rasante Kameraschnitte, intelligente Handlungsstränge, überzeugende Darsteller – erst wer ausländische, speziell skandinavische Produktionen sieht, weiß, wie handzahm deutsche Krimis daherkommen. Der Tatort um 20. 15 Uhr ist ein laues Warm-up im Vergleich zum um 22 Uhr beginnenden Dänen-Thriller. Trabi contra Formel-1-Wagen, Dampflok gegen Hochgeschwindigkeitszug – die Unterschiede könnten größer nicht sein. Und so wartet der Uhlenköper schon mit feuchten Händen auf den nächsten Sonntag. Zwei Teile folgen noch, dann kommt es zum Finale im gnadenlosen Wettrennen zwischen Täter und Opfer. Den Dänen sei Dank für diese erstklassige Unterhaltung, lobt er, der Uhlenköper.

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