Große Koalition aus der Region für Bau der A39

mr Uelzen/Berlin. Große Koalition auch in der Region: Neun Bundestagsabgeordnete von SPD und CDU zwischen Gifhorn und Goslar haben in dieser Woche vereinbart, stärker an einem Strang zu ziehen. Im Fokus steht dabei auch der Weiterbau der Autobahn 39 von Wolfsburg nach Lüneburg. Die regionale Allianz aus beiden Regierungsparteien will bei der niedersächsischen Landesregierung darauf drängen, dass die Autobahn realisiert wird, nachdem das Nachbarland Sachsen-Anhalt bei der A14 inzwischen einen rund einjährigen Planungsvorsprung hat.

Unterdessen hat die Aktion Lebensberg ein eigenes Nutzen-Kosten-Verhältnis für den A-39-Abschnitt ermittelt, das bei 1,87 liegt. Bislang sind die beiden Autobahnprojekte A14 und 39 sowie die neue Bundesstraße 190 als Querspange mit einem gemeinsamen Nutzen-Kosten-Wert von 3,4 eingestuft – der volkswirtschaftliche Nutzen ist demnach drei Mal höher als die Kosten. Sachen-Anhalt hat jetzt seperate Zahlen für die A14 vorgelegt (AZ berichtete).

Die "klägliche 1,87" sollte bei einer Überprüfung des Bundesverkehrswegeplanes zu einer Rückstufung führen, fordert Initiativensprecher Eckehard Niemann. Dies haben die A-39-Gegner jetzt auch Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) mitgeteilt.

Erschienen: 15.03.2006: AZ / 1 / Seite:3

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