Wirtschaftsminister Jörg Bode bringt 1,7 Millionen Euro für Bevensens Therme

Geld für den „Leuchtturm“

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Ein Papier von hohem Wert: Wirtschaftsminister Jörg Bode (rechts) übergab persönlich Bürgermeister Martin Feller, Kurgesellschafts-Geschäftsführer Uwe Winter und dem stellvertretenden Landrat Martin Oesterley (von links) den Förderbescheid.

Bad Bevensen. Aufsehen erregten gestern beim Ministerbesuch in der Bad Bevenser Jod-Sole-Therme nicht nur die Redner, sondern auch die Zuhörer.

Mit Blick in den Badebereich überbrachte Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) im Foyer der Therme den Förderbescheid über 1,7 Millionen Euro für die Kurgesellschaft – vor den Augen zahlreicher Thermengäste, die in Badehose und Bikini manchen Blick durch die Glasscheibe auf den Minister riskierten. Mit Hilfe der Fördergelder des Landes, die etwa 70 Prozent der rund 2,4 Millionen Euro teuren Maßnahme ausmachen, soll in Bad Bevensen, dem „Leuchtturm“ der Lüneburger Heide, wie Bode die Kurstadt nannte, eine neue Salz- und Solewelt entstehen. Auf 180 Quadratmetern sollen in der Salzwelt unter anderem eine große Salzsauna, eine Salzlounge sowie ein Gradierwerk zur Linderung von Atemwegsbeschwerden entstehen. In der Solewelt möchte die Kurgesellschaft Gäste künftig in einer in 2,60 Metern Höhe gebauten Stelzensauna verwöhnen. „Die Therme ist schon heute eine touristische Erfolgsgeschichte. Durch die Erweiterung wird sie noch attraktiver“, sagte Kurgesellschafts-Geschäftsführer Uwe Winter. Der Gesundheitstourismus würde durch das Ergebnis der Baumaßnahmen, die bereits im Januar beginnen werden, gestärkt und Bad Bevensen als Wirtschaftstandort interessanter. „Dazu zählt auch die Initiative zu einem Thermenhotel, die ich ausdrücklich begrüßen möchte. “ Bode betonte die Bedeutung der Kurstadt als „Gesundheitszentrum der Lüneburger Heide“: „Wenn man so einen Leuchtturm hat, muss man ihn auch schön anmalen, damit man ihn sieht, und von innen schön gestalten, damit sich die Gäste wohlfühlen. “ Darum will er den „wesentlichen Anker“ der Lüneburger Heide gerne unterstützen.

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