HBB führt Verwaltung vor

Leserbrief zu den Artikeln „Schlammkuhle bleibt vorerst“ und „HBB kommt zum Rapport“, AZ von 20. Januar:.

„Allein die aufgestellten Zäune erinnern noch an eine Baustelle: Die Arbeiten am Marktcenter ruhen.“ Wenn der Uel-zener Bürger dies liest, kann ihm doch nur der Kamm schwellen! Die Formulierung erinnert stark an: Das war es mit dem Marktcenter. Undurchsichtige Verhältnisse in der Verwaltung und der Umgang der Verwaltung mit dem Investor geben zu denken. Hier wird die Verwaltung in ihrer Blauäugigkeit und ihrem (augenfälligen) Unvermögen von der HBB vorgeführt! Es ist die Rede in dem zitierten AZ-Artikel vom 20. Januar von einem zweiten Ankermieter – hier die Erklärung von Wikipedia zu Ankermieter: „Der Ankermieter (oft auch Anker-Geschäft – vom engl. Anchor Store) ist der Haupt- oder ein Großnutzer innerhalb einer gewerblich genutzten Immobilie. Der Begriff wird vorzugsweise im Zusammenhang mit Einzelhandelsimmobilien und Einkaufszentren verwendet, bei denen der Ankermieter der Kundenfrequenzbringer für das gesamte Objekt ist“ – Zitat Ende.

Hier wirft man mit Begriffen um sich, die der Bürger kaum nachvollziehen kann, weil sie schlicht Unsinn sind! Es ist an der Zeit, hier den Anker zu werfen und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Weg mit dem Bauzaun, Platz pflastern, neuen/alten Parkraum wieder herstellen und kein Wort mehr über das Marktcenter! Und was wichtiger ist: Die aufgelaufenen Kosten der HBB in Rechnung stellen, damit endlich wieder Ruhe in Uelzen einkehrt. Als zweiten Schritt könnte man dann die hier Entscheidung tragenden Fachleute in der Uelzener Verwaltung durch „richtige“ Fachleute austauschen, die nicht den zweiten und dritten Schritt vor dem ersten machen.

Marianne Sund,

Hamburg

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