Fehlt für A39-Querspange das Geld?

bo Wittingen/Lüneburg. Der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A39 will erfahren haben, dass die zwischen A39 und A14 geplante Querspange möglicherweise gar nicht gebaut wird. Eckehard Niemann, Sprecher des Dachverbandes, berief sich dabei gestern auf "neue interne Informationen von CDU-Politikern". Das Verkehrsministerium von Sachsen-Anhalt habe bereits im Frühjahr öffentlich die Möglichkeit einer nur teilweisen Realisierung dieser neuen Bundesstraße 190n erwogen. "Der Wegfall dieser Querspange zwischen A 14 und A 39 wäre auch das Ende der sogenannten Hosenträger-Lösung", so Niemann. Nach Ansicht der A 39-Gegner bewahrheiteten sich offenbar die Ergebnisse der "Verkehrsuntersuchung Nord-Ost", die 2003 der "Hosenträger-Variante" eine "denkbar schlechte Bewertung" gegeben habe.

Die CDU-Landtagsabgeordnete Ingrid Klopp sagte gestern, in Sachen Querspange stehe "noch nichts fest". Indirekt räumte sie ein, dass die Aussichten auf eine Realisierung möglicherweise nicht die besten sind: "Es ist so, dass man sagt: Hoffentlich ist noch Geld da." Die Querspange werde beim Gesamtprojekt A39/A14 als "letzter Schritt" betrachtet.

Erschienen: 11.11.2006: IK / 264 / Seite:3

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