Erst anstrengen. . .

. . . und dann entspannen – alles unter professioneller Anleitung. So hatte sich das Uhlenköper am Sonntag gedacht. Die Woche war arbeitsreich, der Sonnabend stressig, Sonntag sollte alles anders werden.

Also zuerst ausgeschlafen, dann gemütlich gefrühstückt, geputzt und aufgeräumt. Zum Finale dann: Pilates! Und zwar mit DVD-Anleitung. Also Sportklamotten an und Yoga-Matte ausgerollt. Für die richtige Stimmung zusätzlich die Lieblings-CD eingelegt und Uhlenköpers Wohnzimmer verwandelte sich in einen Wohlfühl-Tempel: Zeit für Körper und Geist! Soweit die Planung... dass die nun aber nicht alles ist, zeigte sich unserem Mann recht schnell. Denn was eigentlich zu Uhlenköpers Wohlbefinden beitragen sollte, entwickelte schnell gleich mehrfache Stress-Faktoren. Denn was ihm die Frau am Bildschirm in säuselndem Tonfall zu erklären versuchte, war praktisch auf nicht ganz so einfach umzusetzen: Denn während die „Vorturnerin“ bereits entspannt auf dem Rücken liegend den einen Arm kreisförmig über den Kopf und wieder zurück führte, war er noch dabei den Blick gen Decke zu richten und das Bein nach links.... Die Stimme war immer mindestens zwei Schritte weiter als Uhlenköper... gerne hätte er sich bei den Bewegungen zusätzlich an dem nebenbei laufenden Video orientiert – dann aber hätte er die „entspannte“ Rückenlage aufgeben und den Kopf anwinkeln müssen, eine verzwickte Lage für Uhlenköper.

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