Eiskratz-Lotto, . . .

. . . so nennt Uhlenköpers Bekannte eine ungewöhnliche neue Beschäftigung, der sie in diesen Wochen schon ein paar Mal nachgegangen ist. Und wenn es demnächst richtig kalt werden sollte, wird sie vermutlich jeden Abend diese spezielle Lotto-Form praktizieren.

Die Regeln sind ganz einfach: Das Auto seiner Bekannten steht nachts nicht in der Garage, sondern im Freien und ist damit den Launen des Winters ausgesetzt. Jeden Abend, wenn sie von der Arbeit kommt und aus dem Auto austeigt, überlegt die Bekannte, ob es sich lohnt, die Scheiben mit einer schützenden Plane abzudecken. Denn der Aufwand dafür ist ziemlich groß und das Überstülpen der Plane sehr unpraktisch. Also spekuliert sie einfach in Lotto-Manier, ob es nachts friert – ob sie am nächsten Morgen also ihre Autoscheiben frei kratzen muss oder nicht. Ganz nach ihrer Eingebung deckt sie dann das Gefährt ab. Doch ihre Trefferquote ist verheerend. Neulich war sie sich sicher, dass es nachts mild bleiben würde, und musste am nächsten Morgen fast zehn Minuten Eis kratzen. Ein paar Tage später wollte sie auf Nummer sicher gehen und griff zur Plane, nur um morgens festzustellen, dass es nachts deutliche Plusgrade gab. Doch warum sollte seine Bekannte beim Eiskratz-Lotto auch mehr Glück haben als er selbst? Denn bei der Wette „6 aus 49“ liegt er regelmäßig daneben, der.

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