Eines Nachts. . .

.  .  .  ist er von ihren Rufen aufgewacht. Wildgänse. Uhlenköper setzte sich auf und lauschte ins Dunkel hinein. Mehrmals konnte er die knarzenden Laute der Zugvögel hören und stellte sich vor, wie sie in der so typischen Keilformation durch den Nachthimmel fliegen.

Dann irgendwann war es wieder still. Und unser Mann begann zu grübeln, warum denn bitteschön die Gänse zu dieser Jahreszeit überhaupt hier sind. Eigentlich müssten sich die Vögel doch schon im frühen Winter auf den Weg in wärmere Gefilde aufgemacht haben. Aber wir haben jetzt Januar! Und für die Rückkehr ist es doch wiederum noch ein bisschen früh, findet Uhlenköper. – Schließlich wüsste er genau, was er als Zugvogel täte, hätte er die Wahl zwischen dem hiesigen Schmuddelwetter und 38 Grad in Afrika. . . Aber vielleicht ersparen sich die Gänse ja auch den weiten Flug in die Sonne und bleiben wegen der milden Temperaturen gleich hier, obwohl sie auf ihrem Weg aus der arktischen Tundra und anderen nordischen Gebieten vielleicht nur eine Rast einlegen wollten. So philosophiert manchmal des nachts vor sich hin, Ihr.

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