Einen Riesenspaß...

.  .  .  hat Uhlenköpers quirlige Nichte von morgens bis nachts. Und diesen Spaß lässt die Dreijährige sich von niemandem verderben. Die Ideen der niedlichen Kleinen mit den schwarzen Löckchen und den großen Augen haben aber schon fast diabolische Ausmaße.

Sobald man sich umdreht, öffnet sie Wasserflaschen, dreht sie verkehrt herum und lässt strahlend anderthalb Liter über Tisch und Teppich herunterplätschern. Eh man sich’s versieht, wirft sie Handys, Spielzeug und Stifte durchs Fenster auf die Straße, zerreißt Bücher in tausend Einzelteile und rennt stundenlang singend im Kreis herum. Das einzige, was hilft, ist das „böse Monster“. Wenn man ihr nachdrücklich erklärt, in dieses oder jenes Zimmer darf sie nicht hineingehen, sonst kommt das „böse Monster“, den Salzstreuer möge sie nicht durchs Zimmer werfen, sonst kommt das „böse Monster“ und Luftballons mit der Gabel platzen lassen darf sie nicht, sonst kommt das „böse Monster“ – ja, dann lässt sie für einen klitzekleinen Moment ihre übernatürliche Energie ruhen. Aber die Angst vor dem „bösen Monster“ hält nur wenige Tage an, denn dann hat sie genug Mut gesammelt, um auf die Drohung zu reagieren mit dem Satz: Dann bring mir doch das „böse Monster“! Und im Nu hat sie wieder die Lacher auf ihrer Seite, auch den.

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