Wriedeler wollen Radweg

Ein Stück können Radler von Brockhöfe in Richtung Ellerndorf fahren, dann müssen sie wieder umkehren. Foto: Ph. Schulze

Wriedel. Wenn ein Radweg dieses Jahr angepackt wird, dann ist es der zwischen Ebstorf und Vinstedt. Das beschloss der Rat der Samtgemeinde Altes Amt Ebstorf Mitte März auf den jüngsten Haushaltsberatungen.

Die zweite Route – zwischen Ellerndorf und Brockhöfe – die im Vorfeld ebenfalls im Gespräch war, muss daher erstmal warten. Eine Situation, die vor allem den Wriedelern nicht passt. Denn „ihr Radweg“ endet nun weiterhin in Brockhöfe. Um sicherzustellen, dass in diesem Fall aufgeschoben aber nicht aufgehoben heißt, stimmte der Rat auf seiner jüngsten Sitzung für einen Antrag von Werner Harneit (CDU). Darin wird die Samtgemeinde Altes Amt Ebstorf aufgefordert, Gespräche mit der Samtgemeinde Suderburg aufzunehmen – denn das angestrebte Radwegestück führt zum teil eben auch durch diese Samtgemeinde.

„Der Bau des Radweges ist gleich aus zwei Gründen sehr wichtig. Zum einen trägt er zur Verkehrssicherheit bei und dann spielt er touristisch eine große Rolle“, erklärt Antragssteller Harneit. Denn da der Radweg bisher in Brockhöfe endet, sind das nahe gelegende Museumsdorf Hösseringen und die Ellerndorfer Heide für Fahrradtouristen nur über die Bundesstraße zu erreichen.

Harneit: „Wir würden den Radweg auch bis zum Rand der Gemarkung, also bis kurz vor der Ellerndorfer Heide bauen, um ein Zeichen zu setzen. Wir wollen diesen Radweg.“ Denn von da an müsste der Weg auf dem Gebiet der Suderburger weitergeführt werden.

In den diesjährigen Ebstorfer Haushaltsberatungen lag der Radweg zwischen Velgen und Ebstorf vor allem wegen der bevorstehenden Fusion der beiden Samtgemeinden Bevensen und Altes Amt Ebstorf eine Nasenlänge vorne. Ein Zeichen der Verbundenheit der neuen großen Kommune sollte er sein. 390 000 Euro stellten die Ebstorfer Politiker für den Radwegebau in den hHaushalt 2011 ein.

Von Wiebke Brütt

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