Ebstorfer CDU beantragt Zebrastreifen sowie Geh- und Radweg für Abschnitt an der L 233

„Wir müssen eine Lösung finden“

An der Einmündung der Straße Am Teichgehege in Ebstorf soll der kombinierte Geh- und Radweg in Richtung Wessenstedter Straße beginnen.
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An der Einmündung der Straße Am Teichgehege in Ebstorf soll der kombinierte Geh- und Radweg in Richtung Wessenstedter Straße beginnen.

Ebstorf – Die Verkehrssituation an der Ebstorfer Ortsdurchfahrt (L 233) beschäftigt die Kommunalpolitik und die Einwohner schon seit Längerem. So hatten Eltern die Initiative „Sicher zu Fuß in Ebstorf“ gegründet (AZ berichtete).

Jetzt hat die Ebstorfer CDU-Fraktion einen Antrag gestellt, mit dem Probleme zumindest für einen Teilbereich gelöst werden sollen.

Sie will, dass in Richtung Lüneburg ein Rad- und Fußweg entlang der Landesstraße – von der Straße Am Teichgehege bis zur Wessenstedter Straße – gebaut wird. Bisher gibt es nur einen kurzen Gehweg, der vom Teichgehege in Richtung Ortskern führt und nach wenigen Metern im Nichts endet. Dort soll außerdem ein Fußgänger-Überweg errichtet werden. Ein entsprechender Antrag soll bei der zuständigen Behörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg gestellt werden.

Ulf Schmidt, CDU-Fraktionsvorsitzender.

„Wir müssen eine Lösung finden, damit die Kinder aus den Neubaugebieten sicher in den Kindergarten und die Schule kommen“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Ulf Schmidt. Mit dem geplanten Bau des Radweges zwischen Wessenstedt und Ebstorf durch den Landkreis biete sich jetzt die Gelegenheit, auch die Situation an der Landesstraße anzupacken und zu verbessern. „Wenn der Radweg fertig ist, werden noch mehr mit dem Rad in Richtung Ortskern unterwegs sein“, sagt Schmidt.

Daher sei es wichtig, noch einmal bei der Landesstraßenbaubehörde einen kombinierten Fuß- und Radweg sowie einen Fußgänger-Überweg für die Ortsdurchfahrt zu beantragen. Ein erster Anlauf, den der Klosterflecken während der Planung der Neubaugebiete 2017 genommen hatte, war laut Schmidt von der Behörde abgelehnt worden.

„Wenn die B 4 gesperrt ist, gibt es auch provisorische Fußgänger-Überwege, wir brauchen aber eine dauerhafte Lösung“, erklärt Schmidt zum Thema Zebrastreifen. Der Individual- und Güterverkehr habe im Klosterflecken noch einmal extrem zugenommen, sodass ein Bedarf vorhanden sei. Zumal die L 233 auch die offizielle Umleitungsstrecke ist, falls die Bundesstraße 4 kurzfristig gesperrt ist. „Alle Kinder und Alten müssen sicher über die Straße kommen können“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende.

Falls sich die Landesstraßenbaubehörde in Lüneburg nicht an den Kosten für einen kombinierten Geh- und Radweg beteiligen will, schlägt die CDU-Fraktion zudem vor, dass der Klosterflecken die Finanzierung des Projektes übernimmt.

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