Feuerwehr schützt Nachbargebäude in Wriedel

Scheune brennt lichterloh am Sonntagnachmittag

Die brennende Scheune in Wriedel wird von einem Bagger kontrolliert abgerissen.
+
Die brennende Scheune in Wriedel wird von einem Bagger kontrolliert abgerissen.

Wriedel – Eine große Rauchwolke steht am frühen Sonnabendnachmittag über Wriedel. Eine Scheune hat Feuer gefangen.

Schnell brennt das ganze Holzgebäude lichterloh, und das Feuer droht, auf andere Gebäude in der Nachbarschaft überzugreifen – Großeinsatz für die Feuerwehren der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf, die mit insgesamt 80 Löschkräften anrücken.

Um 14.35 Uhr geht der Alarm ein. Als die ersten Feuerwehren eintreffen, steht die ausgebaute Scheune bereits in vollem Brand. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach ist bereits zerstört. Schnell werden zwei Abschnitte gebildet, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern, denn in unmittelbarer Nachbarschaft des brennenden Gebäudes stehen Wohnhäuser in Holzbauweise. Die Drehleiter aus Uelzen wird zusätzlich mit einem Wasserwerfer eingesetzt.

Nachdem das Feuer unter Kontrolle ist, wird ein Bagger angefordert. Der nimmt das Blechdach ab und reißt die Scheune schließlich kontrolliert ab. Der massive Löscheinsatz der eingesetzten Feuerwehren aus Wriedel-Schatensen, Brockhöfe-Lintzel, Ebstorf und Wulfsode mit zeitweise acht Strahlrohren kann eine Ausbreitung des Brandes verhindern und weiteren Schaden abwenden. Die Feuerwehr Eimke wird mit weiteren Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert.

Das DRK, das mit sieben Kräften vor Ort ist, muss zwei kollabierte Feuerwehrkräfte behandeln. Während der Löscharbeiten ist die Landesstraße 250 in der Ortsdurchfahrt Wriedel voll gesperrt. Erst gegen 20 Uhr ist der Einsatz beendet.

Ermittler der Polizei beschlagnahmen die Brandstelle. Bis Redaktionsschluss ist die Brandursache unbekannt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare