Sonntag in Stadorf und am 12. Mai in Brockhimbergen

Weidetierhalter entfachen Mahnfeuer

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Das erste Mahnfeuer im Landkreis Uelzen fand in Stadorf statt. Jetzt sind weitere geplant. 

ib Stadorf/Brockhimbergen. Sie sollen Anlass sein, um Informationen auszutauschen und neue Lösungsansätze im Umgang mit der Wolfsthematik zu erörtern – Mahnfeuer werden aus diesem Grunde seit Kurzem immer wieder in Deutschland entfacht.

Auch in Stadorf wurde eines, wie berichtet, veranstaltet. Die Neuauflage des von privater Seite organisierten Mahnfeuers wird am Sonntag, 28. April, um 19 Uhr am Stadorfer Feuerwehrhaus veranstaltet. Sie wird unter dem Motto „Signalfeuer für die 88. Umweltministerkonferenz Mai 2017 in Bad Saarow“ stehen, die vom 3. bis 5. Mai stattfindet.

Auch die Weidetierhalter haben jetzt bundesweit dazu aufgerufen, am 12. Mai ab 19.30 Uhr Mahn- und Solidarfeuer zu entfachen, um auf die Wolfsthematik aufmerksam zu machen. Die Weidetierhalter Nordostniedersachsen (WNoN) haben sich der Bewegung angeschlossen und richten das erste Mahnfeuer im Landkreis am Freitag, 12. Mai, 19.30 Uhr, auf dem Hof von Jochen Strampe in Brockhimbergen aus, um sich „gegen die uneingeschränkte Ausbreitung der Wölfe“ zu positionieren, wie es in dem Aufruf heißt. Bei Strampe waren Anfang Dezember vergangenen Jahres, wie berichtet, 20 Stück Damwild von Wölfen gerissen worden.

Erste Mahnfeuer der Weidetierhalter haben in Brandenburg, Sachsen und Niedersachsen stattgefunden. Nach dem Feuer am 12. Mai sollen jeden zweiten Freitag im Monat weitere folgen. Der 1. Vorsitzende der WNoN, Rudolf Michaelis, und Wendelin Schmücker vom Förderverein der deutschen Schafzüchter rufen dazu auf, Mahnfeuer zu organisieren und Bevölkerung sowie Politiker mit einzubeziehen. Sie weisen darauf hin, dass die Feuer genehmigungspflichtig sind und eigenverantwortlich durchgeführt werden. Termine von Mahnfeuern bitten sie mitzuteilen unter (01 75) 7 26 96 16 (Gina Strampe, ab 15 Uhr).

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