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Vereinigte Saatzuchten (VSE) plant Schließungen

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Von: Ines Bräutigam

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Der VSE-Standort im Uelzener Hafen ist Dreh- und Angelpunkt des Geschäftsbetriebs. Möglicherweise steht eine Erweiterung an dieser Stelle an. Foto: Archiv
Der VSE-Standort im Uelzener Hafen ist Dreh- und Angelpunkt des Geschäftsbetriebs. Möglicherweise steht eine Erweiterung an dieser Stelle an. © Archiv

ib Ebstorf/Clenze. Die neuen Vereinigten Saatzuchten eG (VSE) stellen sich für die Zukunft auf:

Nach der Verschmelzung der Vereinigten Saatzuchten Ebstorf-Rosche und der Saatbau Clenze und der ersten gemeinsamen Bilanz, die gestern in der Generalversammlung in Uelzen vorgestellt wurde, stehen auch im kommenden Wirtschaftsjahr große Aufgaben an.

So plant die Genossenschaft mit ihren rund 250 Mitarbeitern unter anderem die Schließung von Standorten und möglicherweise einen zentralen Neubau „auf der grünen Wiese“, wie der geschäftsführende VSE-Vorstand Volker Bormann im AZ-Gespräch sagt. Gleichzeitig betont er ausdrücklich: Kündigungen stünden nicht an.

Von den insgesamt 20 VSE-Standorten seien einige längst in die Jahre gekommen. Die Abwicklung der Warenanlieferung werde dort deswegen immer problematischer. „Deshalb müssen einige Standorte flott gemacht werden“, so Bormann. Von anderen müsse man sich wohl aber auch trennen, so die Überlegungen. Auch ein Ausbau der VSE-Siloanlagen im Uelzener Hafen sei eine Option, meint Vorstand Eckhard Hinrichs.

Das zurückliegende Wirtschaftsjahr zeigt, dass das Tagesgeschäft für die Genossenschaft immer anspruchsvoller wird. Doch Volker Bormann betont ganz klar einen Punkt, in der strategischen Ausrichtung, die sich die VSE nach der Verschmelzung gegeben hat: „Wir bleiben weiterhin eigenständig, stabil, wettbewerbsfähig und ‘grün’“.

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