Klosterquartier Ebstorf: Kritik an Vergabe von Fördergeldern / BauBeCon sei„ihr Geld nicht wert“

Unabhängige Kommission gefordert

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Auf die Anfrage von Jürgen Raabe, wie hoch eine Förderung für dieses Gebäude am Domänenplatz ausfallen würde, ließ die Treuhandfirma den Ebstorfer lange warten.

Ebstorf. Die Planungen für Ebstorfs historischen Ortskern gehen in die nächste Runde. Nachdem der Klostervorplatz im vergangenen Jahr bereits ein neues Gesicht bekommen hat, will die Gemeinde 2013 den Domänenplatz anpacken. „Die Planungen werden dieses Jahr gemacht.

Die Umsetzung hängt davon ab, wann die Fördergelder fließen“, erklärt Thorsten Brinck, der als stellvertretender Bauamtsleiter Bevensen-Ebstorfs das Projekt betreut. Wie und wann gefördert wird und vor allem von wem das bestimmt wird, darüber gibt es Unstimmigkeiten.

Das Unternehmen BauBeCon Sanierungsträger GmBH mit Sitz in Bremen berät Kommunen und Privatleute bei der Abwicklung von Sanierungsvorhaben (siehe Kasten). Was deren Mitarbeiter für ihre Empfehlungen kassiert, wollten weder Gemeindedirektor Wilhelm Oelstorf noch Brinck gegenüber der AZ erklären – auch keine Größenordnung wollten die Vertreter der Gemeinde nennen. Die BauBeCon sei als „unabhängiger Sanierungsträger“ eingeschaltet worden, weil sie sich in mehreren Projekten bereits „bewiesen“ habe.

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