Volksbank Uelzen-Salzwedel verhandelt für Standort an Ebstorfer Hauptstraße in mehrere Richtungen

Supermarkt ist eine Option

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Die Gespräche um die Nachnutzung des ehemaligen Volksbank-Gebäudes an der Hauptstraße laufen.

Ebstorf. Die Supermarkt-Kette Rewe wird sich nicht im Klosterflecken Ebstorf ansiedeln, so weit lehnt sich Ebstorfs Gemeindedirektor Wilhelm Oelstorf, konfrontiert mit dem „Dorfgespräch“, aus dem Fenster.

Was genau die Volksbank Uelzen-Salzwedel jedoch mit ihrem ehemaligen Standort an der Hauptstraße vorhat, lässt er sich dann aber doch nicht entlocken – nur so viel: „Die Volksbank ist bemüht, das Gebäude zu vermarkten. Vielleicht tritt die Volksbank sogar als Investor auf“, sagt Gemeindedirektor Wilhelm Oelstorf im AZ-Gespräch.

Vergangenes Jahr war die Bank aus ihren Räumen an der Hauptstraße in einen Neubau an der Georg-Marwede-Straße gezogen – eine Entscheidung, die im Ort zumindest in erster Reaktion kritisch begleitet wurde, weil so ein weiterer Leerstand im Ortskern entstand (die AZ berichtete).

Die Volksbank führt derzeit Gespräche in „mehrere Richtungen“, wie Vorstandsmitglied Hans Joachim Lohskamp auf AZ-Nachfrage erklärt. „Ein Supermarkt ist eine mögliche Option“, sagt Lohskamp. Realistisch sei, dass noch in dieser Jahreshälfte eine Lösung für das Gebäude gefunden werde.

Gemeindedirektor Oelstorf hatte in den vergangenen Monaten mehrfach deutlich gemacht, dass er sich eine Nachnutzung des Geländes wünsche, „die den Ort belebt“.

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