Sorgen um ein Nadelöhr

CDU und Kindergartenleitung in Ebstorf warnen vor Gefahrensituationen am Domänenplatz

Geringer Aufwand und möglicherweise große Wirkung: Ulf Schmidt, Klaudia Growitz, Laura Schartner-Zarft und Catharina Förster (v.l.) veranschaulichen, wie die Situation am Eingang zum Domänenplatz entschärft werden könnte.
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Geringer Aufwand und möglicherweise große Wirkung: Ulf Schmidt, Klaudia Growitz, Laura Schartner-Zarft und Catharina Förster (v.l.) veranschaulichen, wie die Situation am Eingang zum Domänenplatz entschärft werden könnte.
  • VonInes Bräutigam
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ib Ebstorf. Der Ebstorfer Domänenplatz ist durch die Sanierung ein Schmuckstück des Klosterfleckens geworden.

Allerdings bringt die neue Situation nicht nur Positives mit sich: „Die Einfahrt zum Domänenplatz ist jeden Morgen und jeden Mittag ein Nadelöhr für Schulbusse und Autos von Eltern die ihre Kinder zum Kindergarten oder zur Schule bringen“, stellen Ulf Schmidt, Catharina Förster und Laura Schartner-Zarft von der CDU-Fraktion im Ebstorfer Fleckenrat fest.

Und die Kindergartenleiterin Klaudia Growitz bestätigt das Problem. Gemeinsam fordern sie nun „zum schnellen Handeln auf, bevor in der jetzt beginnenden dunklen Jahreszeit unüberschaubare Situationen entstehen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Mit der Einführung von Tempo 30 an der Lüneburger Straße gilt an der an der Einmündung zum Domänenplatz „rechts vor links“. Vielen Verkehrsteilnehmern scheine das aber nicht klar zu sein, warnen Christdemokraten und Kindergartenleiterin. Brenzlige Situationen habe es schon zuhauf gegeben – da werden Vorfahrten missachtet und Kurven geschnitten. Fahrradfahrer sind bei solchen Manövern ebenfalls schon zu Fall gekommen.

Außerdem sei die Einmündung zu eng für die Begegnung zweier Fahrzeuge. „Aufgrund der abgesenkten Bordsteine an beiden Seiten sind Verkehrsteilnehmer verführt, den Fußweg als Fahrbahn mit zu nutzen“, haben die Initiatoren beobachtet.

Die Situation wäre aus ihrer Sicht mit einfachen Mitteln zu ändern: Durch das Aufstellen von rot-weißen „Pollern“ zur Verdeutlichung der Straßengrenzen, wären die Kinder auf ihrem Schulweg nicht mehr gefährdet. „Durch diese einfache Maßnahme könnte der schlimmste Fall, in der Eile die Kinder zu übersehen beziehungsweise diese anzufahren verhindert werden“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Ulf Schmidt. Um die „Rechts vor links“-Regelung zu verdeutlichen, halte man außerdem das Aufbringen von „Haifischzähnen“ auf die Fahrbahn für effektiv.

„Leider ist die zuständige Behörde der Meinung, dass Aufbringen von Dreiecken auf die Straße zum Schutz unserer Kinder nicht genehmigen zu können, da es sich um kein gültiges Verkehrszeichen handelt“, bedauern CDU und Kindergartenleitung. „Das ist eine wirklich komische Sichtweise, und hoffentlich müssen unsere Kleinsten nicht weiter unter diesen nicht nachzuvollziehenden Regelwerken leiden.“

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