Ebstorfs Bauausschuss empfiehlt gebrauchtes Klein- und Großpflaster / Alte Linde soll gefällt werden

Second-Hand für Domänenplatz

+
Bauamtsleiter Roland Klewwe (links) stellte am Montagabend den Mitgliedern des Bauausschusses die Pflastervarianten an Mustern vor.

Ebstorf. Eine Kombination aus Klein- und Großpflaster – beides gebrauchte Natursteine – wird auf dem Ebstorfer Domänenplatz verlegt. Für diese Variante hat sich zumindest der Bauausschuss des Fleckens nach erneut zäher Diskussion am Montagabend entschieden.

Der Bauausschuss weicht damit von der Empfehlung der Denkmalschutzbehörde ab, die das Kleinpflaster laut Thorsten Brinck, stellvertretender Bauamtsleiter Bevensen-Ebstorfs, „zu bunt“ findet.

Mehr zum Thema Domänenplatz Ebstorf

Domänenplatz entlasten

Welche Steine tatsächlich im historischen Ortskern verlegt werden, hängt nun noch von zwei Faktoren ab: Von dem Votum des Rates, der die Empfehlung des Ausschusses bestätigen müsste und den Ergebnissen der Ausschreibung. Denn derzeit beraten die Politiker nur über Muster. Die Ausschreibungsergebnisse können in Kosten und Optik abweichen. Dass die Baumaßnahme das 2009 auf 1,6 Millionen Euro gesteckte Budget übersteigen wird, scheint schon heute sicher: Allein das Umschwenken der Politik von Beton- auf Natursteine werde zu Mehrkosten führen, ebenso wie die allgemeinen Preissteigerungen, erklärte Bürgermeister Uwe Beecken auf Nachfrage.

Vorgesehen ist es, die Innenfläche des Platzes, auf dem künftig mehr als 70 Fahrzeuge geordnet stehen sollen, mit einem acht mal elf Zentimeter großen Granitstein zu pflastern. Für die Fahrbahn, die die Parkplätze umschließen soll, sind größere Granit-Steine vorgesehen, die sich zwischen den Größenmarken 14 mal 20 Zentimetern bewegen.

Von Wiebke Brütt

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare