Im Ebstorfer Wald werden Bäume gefällt, um den Schießstand der Gilde nicht zu gefährden

Schutz fürs Schützenhaus

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Im Ebstorfer Schützenholz rücken in der ersten Januar-Woche die Baumfäller an – während der Holzernte, die hier vor allem auch aus Sicherheitsgründen ansteht, dürfen Besucher das Waldstück nicht betreten, warnen die Niedersächsischen Landesforsten.

ib Ebstorf. Im Waldgebiet Schützenholz bei Ebstorf wird in der ersten Januar-Woche die winterliche Laubholzernte beginnen. Gleichzeitig sind Baumfällungen am Schießstand der Ebstorfer Schützengilde geplant.

Die Arbeiten werden nach einer Woche abgeschlossen sein, teilt das Niedersächsische Forstamt Oerrel mit.

„Einige Bäume, die stark in Richtung Bebauung hängen, müssen gefällt werden, bevor Kronenteile oder ganze Bäume auf die Schießanlagen stürzen“, erklären Förster Karsten Lührs und Dietrich Zarft von der Schützengilde. Der Erste Gildeherr freut sich über die gute Zusammenarbeit mit den Forstleuten: „Für die Unterstützung durch das Forstamt bei diesen wichtigen Sicherungsarbeiten sind wir sehr dankbar. Sicherheit hat für uns erste Priorität!“

Bei der Laubholzernte im benachbarten Schützenholz werden die vom Förster ausgewählten Bäume – überwiegend Buchen – fachmännisch von Forstwirten gefällt.

„Wir entnehmen gezielt Einzelbäume, die einen bestimmten Mindestdurchmesser erreicht haben. Dadurch entstehen lichtere Bereiche, in denen sich die Waldverjüngung weiter entwickeln kann“, erklärt der zuständige Revierförster Lührs.

Das geerntete Holz ist als nachwachsender Rohstoff gefragt. Im Möbelbau oder als Holzwerkstoff findet Buchenholz vielseitige Verwendungen, aber auch Brennholz fällt bei dieser Holzernte an.

Um eine Gefährdung der Waldbesucher auszuschließen, sind während der Baumfällarbeiten Wegesperrungen unerlässlich, denn fallende Bäume und Äste stellen eine große Gefahr dar. Förster Lührs bittet um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen bei den gewohnten Waldbesuchen.

Auch werden sich die Wegeverhältnisse vorübergehend verschlechtern. „Das Forstamt Oerrel wird nach abgeschlossener Holzabfuhr und bei geeigneter Witterung die Wege wieder herrichten“, verspricht Lührs.

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