Brennender Schuppen in Holthusen I: Feuerwehren retten Wohnhaus / Keine Verletzte

Haus vor Flammen bewahrt

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Brand eines Schuppens in Holthusen I. 

fpr Holthusen I. Glück und ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr hat in der Nacht auf Mittwoch (17.01.2018) ein Einfamilienhaus in Holthusen I vor schlimmeren Schäden bewahrt.

Kurz nach Mitternacht war aufmerksamen Bürgern ein Feuer in der Ortsmitte aufgefallen, sodass sie den Notruf der Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle des Landkreises riefen. Die wiederum löst sofort Großalarm für die Feuerwehren aus.

Die Ortsfeuerwehren Wriedel-Schatensen, Brockhöfe-Lintzel, Ebstorf und Wulfsode waren im Einsatz.

Schon wenige Minuten nach dem Notruf traf ein Einsatzfahrzeug der Ortsfeuerwehr Wriedel-Schatensen als erstes am Einsatzort ein. Schläuche wurden ausgerollt, die Wasserversorgung aus einem nahen Hydranten hergestellt und mit den Löscharbeiten begonnen. Ein Holz- und Geräteschuppen von rund zehn Quadratmetern Grundfläche stand in Flammen. Von dort schlugen Flammen auf das benachbarte Wohnhaus über und hatten bereits Teile des Dachstuhls erreicht. Die Einsatzkräfte konnten ein Übergreifen der Flammen jedoch rechtzeitig verhindern. Nach und nach trafen die ebenfalls alarmierten Wehren aus Brockhöfe-Lintzel, Ebstorf und Wulfsode ein, sodass am Ende fast 90 Feuerwehrleute mit elf Fahrzeugen unter der Leitung von Wriedels Ortsbrandmeister Hans-Werner Gade im Einsatz waren.

Mit Atemschutz ausgestattete Feuerwehrleute waren auch im Einsatz, um den Brand zu löschen.

Mit zwei Strahlrohren versuchten sie den brennenden Schuppen zu löschen. Im Inneren des Schuppens waren ebenfalls mit einem Rohr und Atemschutz ausgestattete Feuerwehrleute im Einsatz. Mit großem Erfolg. Das Feuer konnte vollständig gelöscht werden und die aus Bad Bevensen angeforderte Drehleiter wurde bei dem Einsatz nicht benötigt. Der DRK-Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen und dem organisatorischen Leiter vorsorglich in Bereitstellung. Verletzte gab es keine.

Noch in der Nacht nahmen Polizeibeamte aus Uelzen die Ermittlungen zur Brandursache und zur Schadenshöhe auf. Diese dauern zurzeit noch an. Nach ersten Schätzungen der Polizei beträgt der Sachschaden rund 15 000 Euro. Der Dachstuhl des Anbaus wurde leicht in Mitleidenschaft gezogen. Während der Löscharbeiten war die Ortsdurchfahrt (Landesstraße L234) beidseitig gesperrt.

Mittels einer Wärmebildkamera wurden die Gebäudeteile nach weiteren Glutnestern kontrolliert. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis zwei Uhr nachts an.

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