Klosterflecken Ebstorf bringt Bebauungsplan und Veränderungssperre für Gebiet im Zentrum auf den Weg

Neue Ortsmitte, neuer Verwaltungssitz?

+
Hier, zwischen Hauptstraße, Bahnhofstraße und Weinbergstraße, planen die Ebstorfer eine neue Ortsmitte – möglicherweise könnte hier auch ein neuer Verwaltungssitz entstehen.

ib Ebstorf. Noch neun Jahre hat das sanierungsbedürftige Ebstorfer Rathaus laut Fusionsvertrag für die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf Bestandsschutz.

Doch was kommt danach? Diese Frage treibt die Kommunalpolitik auf Samtgemeindeebene und im Klosterflecken, wie berichtet, schon seit längerer Zeit um. Die Ebstorfer haben jetzt erste Weichen gestellt für eine neue Ortsmitte – in der möglicherweise auch Platz wäre für einen neuen, kleineren Verwaltungssitz.

In dem Gebiet zwischen Hauptstraße, Bahnhofstraße und Weinbergstraße könnten sich Verwaltung und Fleckenpolitik nämlich durchaus eine Art „abgespecktes“ Rathaus vorstellen. Die Lage, nicht zuletzt auch wegen des Busbahnhofs, scheint ideal für so ein Vorhaben. Auch andere Dienstleistungen könnten sich hier niederlassen, so die ersten groben Gedankenspiele.

Damit der Idee vorerst nichts in die Quere kommt, hat sich der Verwaltungsausschuss des Klosterfleckens für eine sogenannte Veränderungssperre in diesem Gebiet ausgesprochen. Der Ebstorfer Fleckenrat wird sich in seiner nächsten Sitzung am 18. Juni ebenfalls mit dem Thema befassen.

Mehr zu dem Thema steht heute in der gedruckten Ausgabe sowie im E-Paper.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare