Kita passt Zeiten an

Nächster Schritt zur Ganztagsschule: Betreuung in Wriedel ab 2021 bis 15.30 Uhr

Derzeit entsteht an der Grundschule in Wriedel eine Mensa. Im kommenden Jahr soll der Betrieb dann auf eine Ganztagsschule mit einer Betreuung bis 15.30 Uhr umgestellt werden.
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Derzeit entsteht an der Grundschule in Wriedel eine Mensa. Im kommenden Jahr soll der Betrieb dann auf eine Ganztagsschule mit einer Betreuung bis 15.30 Uhr umgestellt werden.

Wriedel – Dass die Grundschule in Wriedel zu einer Ganztagsschule umgebaut werden soll, steht schon seit längerem fest. Zur Debatte stand bislang aber noch die Frage, bis zu welcher Uhrzeit die Betreuung angeboten werden kann.

Das Ergebnis: Ein Betrieb bis 15.30 Uhr wurde jetzt vom niedersächsischen Kultusministerium genehmigt, wie Wriedels Bürgermeister Jörg Peter berichtet.

„Ich bin schon sehr zufrieden“, sagt der CDU-Politiker. Ärgerlich sei nur, dass die Genehmigung erst jetzt während der Ferienzeit kam. Der entsprechende Antrag sei bereits im Oktober 2019 gestellt worden, die lange Wartezeit habe die Verwaltung an der Suche nach Kooperationspartnern für die Ganztagsbetreuung gehindert.

Nun ist laut Peter geplant, diese zum 1. Februar 2021 einzuführen – wenn der Umbau der Schwalbenschule bis dahin fertiggestellt ist. Denn die Arbeiten haben sich unter anderem wegen nicht fristgerecht durchgeführter Elektroarbeiten und noch nicht erfolgter Erneuerung des Treppenhauses verzögert. Als Alternativtermin nennt Peter den 1. August 2021.

Ab diesem Tag soll dann auch die vom DRK betriebene Wriedeler Kita pünktlich zum neuen Kita-Jahr ihre Betreuung bis 15.30 Uhr erweitern. Bislang war eine Betreuung bis 15 Uhr möglich. „Uns ist das Thema bekannt“, sagt Katrin von Campe, Bereichsleiterin Kinder, Jugend, Familie und Soziales, auf AZ-Nachfrage. Die halbe Stunde an Mehrzeit werde voraussichtlich durch Aufstockung der Arbeitszeit bei den bestehenden Mitarbeitern abgedeckt.

Jörg Peter hält es für wichtig, die Betreuungszeiten von Kita und Schule aneinander anzupassen. Er spricht von der „Geschwisterkind-Problematik“: Haben Eltern ein Kind in der Schule und ein Kind in der Kita, sei es sinnvoll, die Zeiten der Ganztagsbetreuung abzustimmen. Da aber in der Kita bereits jetzt die Kapazität erschöpft ist, soll auch hier mehr Platz geschaffen werden. Dafür soll unter anderem im Obergeschoss der Grundschule eine weitere Mietwohnung umgebaut werden. Bereits jetzt ist eine Krippengruppe in der oberen Etage untergebracht. VON DANIEL BIELING

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