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Knirpse gewappnet für den Ernstfall

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Von: Ines Bräutigam

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Sieht auf den ersten Blick witzig aus, kann aber im Ernstfall Leben retten: Die Brandfluchthaube durften die Kinder selbst ausprobieren. Foto: privat
Sieht auf den ersten Blick witzig aus, kann aber im Ernstfall Leben retten: Die Brandfluchthaube durften die Kinder selbst ausprobieren. © Privat

ib Wriedel. Was wiegt euer Anzug? Wie lang ist ein Feuerwehrschlauch? Habt ihr schon mal eine Katze vom Baum gerettet? Die Kinder der Schwalben-Grundschule und des Kindergartens in Wriedel fragten den Feuerwehrleuten beinahe Löcher in den Bauch.

Doch genau so sollte es sein, denn Brandschutzerzieher Mario Scholz, Feuerwehrmann Manuel Uber und weitere Feuerwehrleute waren gekommen, um den Mädchen und Jungen das richtige Verhalten im Brandfall zu vermitteln.

Und so beobachteten die Knirpse, wie eine Ausrüstung angelegt wird, sie durften selbst Helme aufsetzen und das Atemschutzgerät inspizieren. Besonders spannend war für die meisten der Blick durch die Atemschutzmaske. Und auch Verwendung und Nutzen der Brandfluchthaube wurde ihnen näher gebracht und in der Praxis erprobt.

Eindringlich wurde den Mädchen und Jungen verdeutlicht, dass sie sich im Brandfall unter keinen Umständen verstecken dürfen, sondern auf sich aufmerksam machen müssen. Auch auf den lebenswichtigen Einsatz von Rauchmeldern und darauf, wie ein Notruf abgesetzt wird, gingen die Feuerwehrleute ein.

Auf dem Pausenhof der Grundschule wartete dann noch eine besondere Attraktion auf die Kinder: Das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20) wurde ihnen dort erklärt. Für die Schulkinder gab es dann noch ein Malbuch über die Feuerwehr, in dem alle angesprochenen Themen noch einmal nachgelesen und spielerisch vertieft werden können. Und am Ende war auch Brandschutzerzieher Mario Scholz beeindruckt: „Es ist erstaunlich, wie viel Wissen der letzten Besuche bei den Kindern hängen geblieben ist.“

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