1. az-online.de
  2. Uelzen
  3. Ebstorf

Klosterflecken Ebstorf verbessert die Schulwegsicherheit

Erstellt:

Kommentare

Fußgängerampel auf Grün.
Eine Bedarfsampel will der Klosterflecken Ebstorf an der Lüneburger Straße/Ecke Im Teichgehege schaffen, um den Schulweg für die Kinder sicherer zu machen. © Symbolfoto: dpa

Schon vor Jahren hat die Elterninitiative „Sicher zu Fuß durch Ebstorf“ Maßnahmen für einen sicheren Schulweg der Kinder gefordert. Passiert ist seither wenig, moniert die Gruppe. Nun tragen die Bemühungen des Klosterfleckens Früchte. Auf der Ortsdurchfahrt an der Lüneburger Straße soll eine Bedarfsampel aufgestellt werden.

Ebstorf – Das kündigte Bauamtsleiter Thorsten Brinck jetzt im Bauausschuss an. Lob dafür gibt es von Jens Ziegeler. „Wer länger dabei ist, weiß, wie lange wir dafür gekämpft haben“, erklärt der UWG-Ratsherr. Gespräche mit der Landesbehörde für Straßenbau in Lüneburg, die für die Landesstraße 233 zuständig ist, brachten jetzt den Durchbruch. Zahlen muss am Ende der Klosterflecken. Selbst für einen Zebrastreifen reichen die Verkehrszahlen nicht aus, macht Bauamtsleiter Brinck deutlich.

Geplant ist die Ampel an der Einmündung Im Teichgehege. Bedarfsampel heißt: Es gibt für Autofahrer nur zwei Farben. Drückt ein Fußgänger den Knopf, dann springt die Ampel auf Gelb und dann auf Rot. In der übrigen Zeit gibt es kein Signal. Die Anlage soll mehr Sicherheit für die Kinder und alle anderen Bewohner aus dem Gebiet östlich der Lüneburger Straße, besonders auch aus den Neubaugebieten, bringen.

Umsetzung noch in diesem Jahr

Umgesetzt werden soll die Maßnahme möglichst noch in diesem Jahr. Dabei wird auch ein Teil der schadhaften Straße Im Teichgehege neu asphaltiert. Der Rechtsabbieger von der Lüneburger Straße wird laut Brinck zurückgebaut.

Mehr Sicherheit für die Bewohner in der neuen Siedlung Tannenworthwiesen und ihre Kinder soll auch ein Fahrbahnteiler auf der Wessenstedter Straße bringen, der vom Landkreis im Rahmen des neuen, etwa 2,7 Kilometer langen Radwegs zum Nachbardorf angelegt werden soll. „Das wird den Verkehr erheblich bremsen“, erklärt Bauamtsleiter Brinck. Im Vorfeld wird dann Tempo 70 angeordnet.

Nicht erfüllt wird dagegen der Wunsch der Bewohner nach einer Versetzung des Ortsschilds. Dies würde der Landkreis nicht genehmigen, schon weil die andere Seite der Wessenstedter Straße nicht bebaut sei, begründet Brinck die Entscheidung.

Fußweg vom Baugebiet bis zur Ampel

Von der Einmündung der Tannenworthwiesen soll ein Fußweg an der Wessenstedter und der Lüneburger Straße bis zur neuen Bedarfsampel führen. Radfahrer werden ab dem Ortsschild auf die Straße geleitet. Der Bauausschuss sprach sich einstimmig für die geplanten Maßnahmen aus. Die Kosten belaufen sich auf 150 000 Euro.

Auch interessant

Kommentare