Kinderbetreuung in Ebstorf ungewiss / Diakoniewerk und Gemeinde bleiben Antworten schuldig

Gerangel um das KLEXX

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Wie geht es für die Grundschüler in Ebstorf weiter? Bisher werden die Kinder von berufstätigen Eltern, wenn es gewünscht ist, in der KLEXX-Gruppe im Mehrgenerationenhaus täglich bis 17 Uhr betreut. Die Weiterfürhung dieses Angebotes ist derzeit in der Schwebe.

Ebstorf. „Wir werden eine Lösung finden. Wie sie aussehen wird, wissen wir noch nicht“, so das für Eltern wenig befriedigende Fazit von Ebstorfs Gemeindedirektor Wilhelm Oelstorf am Dienstagabend, während einer turbulenten Sitzung des Ausschusses für Familie, Freizeit, Tourismus und Wirtschaft.

Vor einem prall gefüllten Zuschauerraum ging es im Rathaus um nichts geringeres als die künftige Kinderbetreuung in der Gemeinde – ein Thema, dass seit Wochen Wellen schlägt. Derzeit zahlen die Eltern mancher Grundschulkinder dafür, dass ihre Sprösslinge nach Schulschluss bis 17 Uhr in der KLEXX-Gruppe im Mehrgenerationenhaus (MGH) – wenige Gehminuten von der Mauritiusschule entfernt – betreut werden. Dieses Angebot ist, zum Ärgernis vieler Eltern, in der Schwebe. Denn zum Jahreswechsel endet der Betreibervertrag für das MGH, den der Klosterflecken Ebstorf mit dem Diakoniewerk Jerusalem geschlossen hatte – finanzielle Gründe haben zur Trennung der Partner geführt (die AZ berichtete). Der KLEXX hängt nun nicht direkt an dem Betreibervertrag, der das Diakoniewerk an das MGH bindet. Im zweiten Aufschlag hat die Trennung des Klosterfleckens von der Diakonie aber doch Folgen für das KLEXX.

Die ganze Geschichte finden sie in der gedruckten AZ.

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