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Jetzt sind’s 1,35 Millionen

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Von: Ines Bräutigam

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Richtig rund lief es beim Bau des Wriedeler Feuerwehrhauses nicht; jetzt erhöhen sich die Kosten erneut – auf 1,35 Millionen Euro.
Richtig rund lief es beim Bau des Wriedeler Feuerwehrhauses nicht; jetzt erhöhen sich die Kosten erneut – auf 1,35 Millionen Euro. © Archivfotos: Bräutigam / Privat

Wriedel. Das neue Feuerwehrhaus in Wriedel hat Rat, Verwaltung und Feuerwehren von Anfang an intensiv beschäftigt.

Erst hatten sich die Bauarbeiten wegen fehlender Gutachten für Bauteile verzögert, dann verursachte eine veränderte Statik Mehrkosten von knapp 200 000 Euro und zu guter Letzt stoppten die Bauarbeiten erneut, weil Putzarbeiten mangelhaft ausgeführt worden waren. Und als wäre das nicht genug Ungemach: Jetzt verteuert sich der Neubau abermals.

Mangelhafte Putzarbeiten verzögerten den Bau zusätzlich.
Mangelhafte Putzarbeiten verzögerten den Bau zusätzlich. © Archivfotos: Bräutigam / Privat

Weitere 57 000 Euro müssen im kommenden Jahr zur Verfügung gestellt werden, kündigte Bauamtsleiter Roland Klewwe jüngst in der Sitzung des Feuerschutzausschusses der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf an. „Die Lüftung war zu einfach konzipiert“, erläuterte Klewwe. Allein die Arbeiten in diesem Bereich würden mit 30 000 Euro zu Buche schlagen. Weitere Kosten hätten Erdarbeiten und die Anpassung des Grundstücks an den Straßenverlauf verursacht. Und so steht das anfangs für 900 000 Euro geplante Feuerwehrhaus nunmehr mit 1,35 Millionen Euro in den Büchern.

Bis Ende Februar kommenden Jahres sollen alle Arbeiten erledigt sein, stellte Klewwe in Aussicht. Mit einer Einweihung könne man dann voraussichtlich im Frühjahr 2018 rechnen.

In der Politik der Samtgemeinderat Bevensen-Ebstorf wurde die Tatsache, tiefer in die Tasche greifen zu müssen, bereits Ende 2016 heftig diskutiert. Von einem „Luxushaus“ war damals gar die Rede. Am Ende war aber mehrheitlich klar, dass man das Geld freigeben müsse, um keine Bauruine zurückzulassen.

Von Ines Bräutigam

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