Klosterflecken Ebstorf beschließt Anhebung um zehn Prozent / Diskussion über „Ungerechtigkeit“

Höhere Steuer für Vierbeiner

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Hundebesitzer im Klosterflecken Ebstorf müssen künftig tiefer in die Taschen greifen: Die Hundesteuer steigt um zehn Prozent.

Ebstorf. Der Gemeinderat des Klosterfleckens Ebstorf hat die Anhebung der Hundesteuer beschlossen. In einer Kampfabstimmung ging der Beschluss durch. Acht Ja- und sieben Nein-Stimmen bei einer Enthaltung besiegelten die Entscheidung.

Zuvor wurde eine aus Sicht der CDU bestehende Ungerechtigkeit gegenüber Hundebesitzern diskutiert.

Mit der Anhebung der Hundesteuer müssen Hundebesitzer mit Beginn zum 1. Januar 2014 etwa zehn Prozent mehr zahlen als bisher. Für den ersten Hund statt 60 Euro nun 66 Euro, für den zweiten nicht 80, sondern 90 Euro, für den dritten 132 statt vorher 120 Euro und für sogenannte „gefährliche Hunde“ statt 648 dann 600 Euro – der letzte Betrag stellt eine Verringerung dar, aber gefährliche Hunde gebe es im Klosterflecken laut Gemeindedirektor Wilhelm Oelstorf auch nicht.

Ratsfrau Catharina Förster (CDU) ärgerte sich: „Haben wir so viel mehr Hunde bekommen? Haben wir nicht genug Geld, dass wir es uns jetzt von den Hundehaltern holen müssen?“

Von Kai Hasse

Mehr zur Steuererhöhung lesen Sie am Mittwoch in der AZ.

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