Versammlung: Übernachtungszahlen in der Urlaubsregion steigen

Ferienhäuser sind in Ebstorf beliebt

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Auf der Jahreshauptversammlung der Urlaubsregion Ebstorf berichtete Vorsitzende Angela Geschonke über Aktivitäten im vergangenen Jahr. Im Mai soll der Samtgemeindewandertag durch das Lopautal führen.

Wriedel / Ebstorf – Zur Jahreshauptversammlung der Urlaubsregion Ebstorf freute sich die Vorsitzende Angela Geschonke im Wischhofs Gasthaus in Wriedel ein volles Haus begrüßen zu dürfen.

So waren unter anderem Bürgermeister Jörg Peter aus Wriedel und Heiko Senking aus Ebstorf vertreten, Ratsmitglieder aus allen angeschlossenen Gemeinden, die Ebstorfer Wirtschaftsgemeinschaft und auch viele Vermieter.

Nach den Grußworten berichtete Geschonke über die Übernachtungszahlen im vergangenen Jahr. Diese sind im Vergleich zu 2017 um 2,6 Prozent gestiegen. Gut liefen auch die Ferienwohnungen und -häuser im 4- und 5-Sterne-Bereich. Auch zahlreiche Aktivitäten wurden 2018 wieder vom Verein unterstützt oder organisiert. Dazu zählen unter anderem das Weinfest, der Weihnachtsmarkt, das Samstagspilgern und die historische Ortsführung rund um Dorfausrufer Hannes.

Gästeehrungen gehörten genauso zu den Aufgaben wie die Teilnahme an diversen Netzwerktreffen, das Miteinander mit dem Kloster Ebstorf, der Verkauf und die Beratung in der Tourist-Info sowie die intensivierte Zusammenarbeit mit der Ebstorfer Wirtschaftsgemeinschaft. „Darüber freuen wir uns besonders“, sagte Geschonke, „und wir gehen davon aus, dass sie noch intensiver wird.“ Dem konnte Petra Gierke von der Wirtschaftsgemeinschaft zustimmen.

Bei den anstehenden Wahlen wurde Peter Utrata zum 2. Vorsitzenden und Andrea Both zur Schriftführerin wiedergewählt. Die Position des stellvertretenden Schriftführers bleibt vakant.

Als letzter Tagesordnungspunkt wurde das Lopautal durch Bürgermeister Peter vorgestellt. Durch diese Region soll am 19. Mai der Samtgemeindewandertag führen. Peter ist selbst in dem Ort Lopau, der seit 1972 zum Landkreis Soltau gehört, geboren und auch dort zur Schule gegangen. Anfang der 80er Jahre wurde Lopau wegen der Schießbahnerweiterung durch die Bundeswehr ganz aufgelöst.

Aber auch die Geschichte rund um Richard Toepffer, dem Industriellen aus Berlin, der dort 1895 einen großen Betrieb erbaute, ist in der Region gegenwärtig. Er wollte die Leistungsfähigkeit der Dampfpflüge auf den verarmten Böden zur Vorbereitung zur Aufforstung und Ackerwirtschaft demonstrieren. Noch heute lassen Reste verschiedener Gebäude und die gut zu erkennenden Furchen erahnen, was sich dort vor gut 100 Jahren abgespielt hat.

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