Missionarisches Zentrum in Hanstedt I: Der Anbau schreitet nach Verzögerung weiter voran

Im Mai ist Einweihung

Noch ist er eingerüstet, bereits im April soll der Anbau des Missionarischen Zentrums aber schon voll funktionsfähig sein. In seiner schlichten Form soll sich die dunkle Fassade in die Umgebung einpassen. Fotos: Bornemann

Hanstedt I. Eigentlich sollten Speisesaal und Eingangsbereich schon im Januar in neuem Glanz erstrahlen – doch wie das bei Großbaustellen häufig so ist: Die Arbeiten am Anbau des Missionarischen Zentrums in Hanstedt I verzögern sich.

Der Speiseraum mit den gläsernen Seiten lässt den Blick ins Grüne zu.

„Die Feinarbeiten innen laufen immer noch auf vollen Touren“, erklärt Pastor Wolfhardt Knigge, der das Missionarische Zentrum leitet. Im April sollen die Räume nun vollständig nutzbar sein. „Wir werden das Gebäude am 1. Mai beim Tag der Gemeinde mit Landesbischof Ralf Meister offiziell einweihen“, kündigt Knigge an. Für 365 000 Euro werden Küche und Eingangsbereich des Missionarischen Zentrums umgestaltet. Zudem entsteht in Hanstedt I ein zweiter großer Speisesaal. Eine Erweiterung, die dringend nötig war. Denn in den vergangenen Jahren ist das Missionarische Zentrum stetig gewachsen – von 40 im Jahr 1979 auf heute 96 Betten. Der Küchenbereich blieb unverändert.

Ansetzend am Haupthaus, in dem die Hausgemeinde des Missionarischen Zentrums und 40 Gästebetten untergebracht sind, ist seitlich bereits ein schlichter, langer Bau entstanden. Eine Glasfront ermöglicht Besuchern beim Essen den Blick nach draußen auf die historische Kirche.

Im Innenraum sind noch einige „Feinarbeiten“ notwendig.

Das Haus ist über das Jahr zu 80 Prozent ausgelastet. Damit alle Gäste auch künftig angemessen versorgt werden können, war der Anbau dringend notwendig. Ende Dezember hat das Missionarische Zentrum eine Zeit lang keine Gäste aufgenommen, damit die Bauarbeiten möglichst zügig voranschreiten konnten. Dass die Arbeiten nun doch noch nicht im Januar abgeschlossen werden konnten, stellte das Improvisationstalent der Mitarbeiter des Missionarischen Zentrums auf die Probe. „Zwischendrin war es relativ laut, aber am Ende hat alles geklappt“, erinnert sich Pastor Knigge. Finanziert werden die Bauarbeiten über die Landeskirche Hannover, die Firma Viebrock, private Spender und die Klosterkammer Hannover.

Von Wiebke Brütt

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