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„Verhafteter“ Schafbock kann auf seine Weide zurückkehren

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Der Schafbock im Stall.
Der von der Polizei in Ebstorf „verhaftete“ Schafbock im Arrest auf einem Bauernhof in Haarstorf. Nach dem AZ-Bericht meldete sich der Eigentümer. © privat

Seine „Arrestzelle“, einen Stall auf einem Bauernhof in Haarstorf, kann er bald verlassen:

Bereits am 12. August früh meldete sich der von Ordnungsamt und Polizei gesuchte Eigentümer des am 9. August von Beamten in Ebstorf „verhafteten“ Schafbocks (AZ berichtete).

Ebstorf – Der ältere Herr aus Ebstorf hatte in der AZ den Bericht über das ausgebüchste Tier gelesen. „Aufgrund des Fahndungsfotos hat sich der Halter bei der Polizei gemeldet“, teilt Julia Westerhoff, Sprecherin der Polizeiinspektion, mit. „Er hat das Foto gesehen und war sich sicher: Das ist er.“ Wahrscheinlich sei ein Tor auf der Weide im Klosterflecken nicht richtig verschlossen gewesen, so dass sich der Gehörnte auf Wanderschaft begeben konnte.

Ein Bürger zeigte schließlich das mutmaßliche Kamerunschaf an, das an der Celler Straße durch einen Garten, über den Bürgersteig und schließlich auf dem Spielplatz flanierte. Erst mit Verstärkung durch zehn Feuerwehrleute und fast zwei Stunden später gelang es den Polizisten, den Ausbrecher einzufangen. Auf der Flucht vor dem Gesetz war er in einen Maschendrahtzaun gestürmt, sodass seine Verfolger zugreifen konnten.

Landwirtin Juliane von der Ohe hatte bestätigt, dass es sich um ein zahmes, wohlgenährtes Tier handelt. Seinen unerlaubten Freigang hat der Bock mutmaßlich bereits bereut. Nun kommt es zum Happy End.

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