Im August startet dritte Gruppe / Grundlage für Zuschüsse erfüllt

Ebstorfs Krippe ist komplett

Auf Entdeckungstour: Im August startet eine weitere Vormittagsgruppe für unter Dreijährige in der Ebstorfer DRK-Kinderkrippe. Die Einrichtung ist dann ausgelastet. Foto: Ph. Schulze

Ebstorf. Die Ebstorfer Kinderkrippe wird von August an voll ausgelastet sein. Mit dieser Nachricht kann der Klosterflecken nicht nur in Sachen Personal- und Betriebskosten aufatmen. Auch die angedrohte Rückforderung von Fördergeldern des Landes ist damit vom Tisch.

Seit ihrer Eröffnung im April 2010 ist die Auslastung der Kinderkrippe in Ebstorf ein Dauerbrenner. Geplant und bezuschusst für drei Krippengruppen ging die Einrichtung mangels Anmeldungen nur mit zwei Gruppen an den Start. Nach zwei Jahren wollen nun endlich genügend Kinder in der Tagesstätte spielen. Die bereits bestehenden Halbtags- und Ganztagsgruppen sind derzeit ausgelastet und zum kommenden Kindergartenjahr, also zum 1. August, wird der letzte Gruppenraum mit einer voll besetzten Halbtagsgruppe gefüllt. „Und uns liegen bis zum Ende des Jahres sogar noch Vormerkungen vor“, berichtet Sachbearbeiterin Tanja Christensen-Schulz von der Gemeindeverwaltung über den sprunghaften Anstieg der Anmeldezahlen. Der Verwaltungsausschuss hat der Eröffnung der dritten Krippengruppe bereits zugestimmt. Nun wird eine entsprechende Betriebserlaubnis bei der Landesschulbehörde beantragt.

In zwei Punkten hat sich die Krippe in den vergangenen Wochen verändert – ob diese der Grund für die positiven Zahlen sind, bleibt Spekulation. Zu den Fakten: Am 1. März hat es einen Wechsel an der Spitze der DRK-Einrichtung gegeben. Kerstin Carl hat Nicole Meiger als Krippenleiterin abgelöst (siehe rechts). Zudem wurde der Mai vom Klosterflecken zum Schnuppermonat ausgerufen. Eltern durften die Einrichtung probeweise mit ihrem Nachwuchs testen. „Dieses Angebot hat viel gebracht. Dadurch, dass die Eltern unverbindlich schauen konnten, wie der Krippenalltag funktioniert, wurden Berührungsängste abgebaut“, erklärt Christensen-Schulz.

Von Wiebke Brütt

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