Stellvertretender Bauamtsleiter stellt Ebstorfer Ratsleuten Idee vor

Ebstorf: Ein Kreisel für die Hauptstraße?

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Einen Kreisel im Kreuzungsbereich von Hauptstraße sowie Celler und Lüneburger Straße in Ebstorf schlug Thorsten Brinck jetzt im Bauausschuss vor.

Ebstorf – Eigentlich ging es in einem Antrag der Ebstorfer CDU darum, mehr Parkplätze an der Hauptstraße zu schaffen. Diese sollten im unmittelbaren Kreuzungsbereich zur Celler und Lüneburger Straße schräg gegenüber dem Rathaus errichtet werden.

Doch für den stellvertretenden Bauamtsleiter Thorsten Brinck machen zusätzliche Parkplätze an dieser Stelle keinen Sinn. „Aus meiner Sicht kann ich das nicht befürworten, die Stelle ist zu unübersichtlich“, erklärte er.

Brinck schlug stattdessen vor, über einen Kreisel an der Kreuzung nachzudenken, um den Verkehr übersichtlicher und auch langsamer zu machen. Die Kosten für einen Kreisel müsste der Klosterflecken selbst tragen. Aufgrund des geringen Platzes würde der Kreisel zudem für Lastwagen überfahrbar sein.

Der Vorschlag sei zwar nicht neu, er wolle ihn aber noch einmal zur Diskussion stellen, erklärte Brinck und stieß mit seiner Idee weitestgehend auf Zustimmung im Gremium. „Wir sollten die Grundlagen überprüfen und schauen, was möglich ist“, sagte Ulf Schmidt (CDU). Gleichzeitig dürfe aber nicht die Parksituation außer Acht gelassen werden, da vor der Apotheke immer wieder wild geparkt werde.

„Wir würden Geschwindigkeit aus dem Verkehr nehmen, weil die Fahrer am Kreisel die Vorfahrt achten müssen“, erklärte Stefan Gust-von Loh (CDU). Zudem würde der Kreuzungsbereich dadurch übersichtlicher, meinte er. Daher würde er einen Kreisel durchaus begrüßen. Ähnlich äußerte sich Katja Böhme für die SPD.

Die Idee eines Kreisels stieß auch bei Gemeindedirektor Wilhelm Oelstorf auf Gegenliebe. Er mahnte aber, zunächst die Zukunft des Rathauses und die dazugehörige Standortfrage zu klären und sich erst dann mit einem möglichen Kreisel zu beschäftigen.

Schmidt schlug schließlich vor, dass das Thema eines Kreisels im Frühjahr 2020 noch einmal in den Gremien beraten wird.

VON LARS LOHMANN

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