Ebstorfer schaffen mit zusätzlicher Gruppe Platz für 15 weitere Kinder

DRK-Krippe wächst kurzfristig

Anton und Katharina spielen mit der pädagogischen Fachkraft Carina Weise in der neuen Gruppe der Ebstorfer DRK-Kinderkrippe mit Joghurtbechern. Foto: Hackenberg
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Anton und Katharina spielen mit der pädagogischen Fachkraft Carina Weise in der neuen Gruppe der Ebstorfer DRK-Kinderkrippe mit Joghurtbechern.
  • VonSandra Hackenberg
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sh Ebstorf. Friedlich sitzen die Knirpse nebeneinander auf dem Fußboden und bauen Türme aus leeren Joghurtbechern.

Katharina und Anton, beide zwei Jahre alt, haben sich in ihrer neuen Umgebung, der Ebstorfer DRK-Bewegungskrippe, bereits gut eingewöhnt und sichtlich Spaß daran, mit Alltagsgegenständen zu spielen. „Unser Konzept kommt bei den Eltern gut an“, versichert die Leiterin Kerstin Carl. Weil am Ende des vergangenen Jahres alle 45 regulären Plätze der Krippe belegt waren, es aber bereits weitere Anmeldungen gab, musste nun kurzfristig ein zusätzlicher Gruppenraum her.

Bis zu 15 weitere Kinder im Alter von ein bis drei Jahren haben in dem Zimmer Platz, das vorher der Schlafraum für die Ganztagsgruppe war. „Wir haben unseren Mitarbeiterraum der Ganztagsgruppe als Schlafsaal zur Verfügung gestellt“, erklärt Kerstin Carl. „Lieber verzichten wir Erzieherinnen auf etwas, als dass es die Kinder tun müssen.“

Die zusätzlichen Plätze seien kurzfristig notwendig gewesen. „Wahrscheinlich hatten wir in Ebstorf einen starken Geburtenjahrgang“, vermutet Kerstin Carl. Laut der Krippenleiterin soll das aber keine Dauerlösung werden: „Zum Ende des Kindergartenjahres gehen einige in den Ebstorfer DRK-Kindergarten über. Dann sollten unsere 45 regulären Plätze wieder ausreichen.“

Damit sich die Kleinen in ihrem neuen Gruppenraum schnell heimisch fühlen, haben die Erzieher, der Flecken Ebstorf und das DRK beim Einrichten geholfen. „Aus den bisherigen Gruppen und den anderen DRK-Einrichtungen haben wir Spielsachen und Deko bekommen“, bestätigt Kerstin Carl. Das Konzept der Bewegungskrippe beinhaltet, dass die Kinder mit Alltagsgegenständen spielen, um ihre Motorik zu schulen und Selbstständigkeit zu erlernen.

„Sie erhalten regelmäßig neugierigen Besuch von Kindern aus den anderen Gruppen, sodass sie sich schnell in der Krippe heimisch fühlen“, weiß DRK-Sprecherin Meike Karolat. Auch für Februar gibt es bereits zwei Voranmeldungen. „Noch haben wir ein paar Plätze frei“, bestätigt Kerstin Carl.

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