Aus Drei mach Eins

Sind sich einig: Torsten Wendt, Hans-Jürgen Kammer und Heinz-Günter Waltje (von links).

wb/ib Ebstorf/Bad Bevsensen/Bienenbüttel. „Es wird schwierig, aber wenn wir alle wollen, kann es gelingen.“ Für Hans-Jürgen Kammer, stellvertretender Verwaltungschef der Samtgemeinde Bevensen, gibt es keinen Zweifel: Wenn alle Beteiligten eine „hohe Schlagzahl“ vorlegen, kann die Fusion der Samtgemeinden Bevensen, Altes Amt Ebstorf und der Einheitsgemeinde Bienenbüttel bis zum 31. August dieses Jahres unter Dach und Fach sein. Dass alle diese Fusion wollen, bekundeten er und seine beiden Amtskollegen aus Bienenbüttel und Ebstorf, Heinz-Günter Waltje und Torsten Wendt, gestern einmütig im Ebstorfer Rathaus.

Dem engen Zeitplan sind sich die Drei durchaus bewusst – wenn sie die Fusion bis zur Kommunalwahl, 2011 über die Bühne bringen und damit möglichst schnell die Entschuldungshilfe des Landes in Anspruch nehmen wollen, müssen sämtliche Beschlüsse bis zum 31. August gefasst sein. Dennoch sind die Rathauschefs zuversichtlich: „Wir haben von Anfang an einen guten Umgang gepflegt. Wir wissen, mit wem wir an einem Tisch sitzen“, betonte Waltje. Denn die drei Kommunen kooperieren bereits seit 2007 auf Verwaltungsebene in verschiedenen Bereichen.

Die Mitglieder des Ebstorfer Samtgemeinderates haben bereits einstimmig die Hand für eine Fusion mit einer oder mehrerer Nachbargemeinden gehoben. Die Bevenser und Bienenbütteler haben das einmütige Votum ihrer Ratsherren zumindest dafür, Fusionsgespräche zu führen.

Auf Grundlage eines Gutachtens über die Strukturen der Gemeinden und deren Organisation werden jetzt zwei Arbeitsgruppen – bestehend aus Vertretern aller drei Kommunen – gebildet. Sie sollen konkret die künftige Verwaltungsstruktur, die neue Hauptsatzung und die Konsolidierung der Haushalte erarbeiten. Die Beratungen der Arbeitsgruppen beginnen bereits in zwei Wochen, am 2. Juni.

Weitere Hintergründe lesen Sie in der Mittwochsausgabe.

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