Durch eine...

. . . dicke Nebelwand müssen sich viele Verkehrsteilnehmer derzeit in der Stadt Uelzen und im Landkreis quälen. Teilweise beträgt die Sicht unter 50 Meter.

Wie aus dem Nichts erscheinen plötzlich helle Scheinwerfer, nebulöse Umrisse großer Lkws, landwirtschaftliche Großfahrzeugen oder Pkws. Die Umrisse haben manchmal einen gruseligen Charakter. Man könnte glatt meinen, man befinde sich im fernen London. Doch wir sind in der Uhlenköperstadt. Der Nebel wabert über unsere Köpfe. Da hilft kein Stochern im Nebel . Die Wand lichtet sich einfach nicht. Sie wird immer dicker und undurchsichtiger. Vor lauter Nebel ist kein Wald, keine Straße – selbst keine Menschen zu sehen. Wie ein weißer Schleier, wie das Kleid eines Gespenstes fällt der Nebel auf uns ab. Da hilft auch kein Fernglas, mit dem der Uhlenköper nach freier Sicht sucht. Nein, er muss sich durch das Dickicht kämpfen und einen Weg ebnen. Trotzdem ist es schon ein beeindruckendes Naturschauspiel, wie dieser nicht greifbare Schleier auf uns wirkt. Wir gehen oder fahren durch, aber fühlen nichts dabei. Zu spüren ist die Kälte, die die Nebelschwaden mit sich bringen. Was bleibt, sind nebulöse Aussichten. Da hilft nur die Weisheit Augen auf und durch.

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