„Diesen Winter...

. . . überlebt dein Wagen nicht mehr“, prophezeien fachkundige Nachbarn dem Uhlenköper nun schon seit Jahren.

Und tatsächlich: Seit Kurzem klagt der alte Volvo – Uhlenköpers ganzer Stolz – über „altersbedingte“ Wehwehchen: Benzin und Öl kann der Mittneunziger nicht mehr so recht an sich halten, um morgendlichen Startschwierigkeiten vorzubeugen, hängt er über Nacht an „lebenserhaltenden“ Maßnahmen. Für den Uhlenköper ein eindeutiges Zeichen: Der Wagen muss weg! Zähneknirschend begibt er sich in diesen Tagen also auf die Suche nach einem dankbaren Abnehmer – ein Bastler vielleicht, oder ein Liebhaber, denkt er und spekuliert insgeheim noch auf ein hübsches Sümmchen. Dementsprechend groß dann die Enttäuschung, als lediglich ein Händler zusagt, den Wagen gegen einen läppischen zweistelligen Betrag zu „verwerten“. Und damit nicht genug: Fast, als hätte das betagte Schiff von seinem Schicksal Wind bekommen, gibt es, mitten auf einer Uelzener Ampelkreuzung und unmittelbar vor Vertragsabschluss, seinen Geist auf. Mit einem lauten Quietschen und Knarren stirbt nicht nur der Wagen, sondern auch der Deal.

Ein undankbares Ende, findet der

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