„Die Region braucht die A39

red Lüneburg/Stade. Mit den Planungen zur Autobahn A39 hat sich jetzt der wirtschaftspolitische Ausschuss der Handwerkskammer Lüneburg-Stade befasst. Nach einhelliger Auffassung der Mitglieder ist die A39 für die wirtschaftliche Entwicklung der Region, insbesondere auch für das Handwerk, dringend erforderlich. Das teilte jetzt die Handwerkskammer mit.

"Viele Handwerksbetriebe haben ihren Absatzradius vergrößert und sind auf eine schnelle Anbindung zum Kunden oder zur Baustelle angewiesen. Längere Anfahrtswege oder Staus durch die bestehenden Mängel bei der Verkehrsinfrastruktur führen jedoch zu hohen Kosten", erklärt Dachdeckermeister Jens Schmegel, Vorsitzender des Ausschusses. Eine schnelle Realisierung der A39 werde die verkehrliche Situation erheblich verbessern, zudem werde das Handwerk auch von den zu erwartenden gewerblichen Neuansiedlungen profitieren. Der insgesamt hohe Nutzen der Autobahn stehe außer Frage.

Der Ausschuss der Handwerkskammer fordert, dass auch die Querspange B190n zeitgleich in voller Länge realisiert wird. Das bestehende Verkehrsnetz müsse optimiert und bestmöglich an die neue Autobahn angebunden werden. Gefordert seien Lösungen, die auch den Celler oder den Lüchow-Dannenberger Raum künftig wesentlich besser erschließen. "Die gravierenden Mängel in der Verkehrsinfrastruktur sind ein Standortdefizit, das wir uns nicht länger leisten können. Unsere Region steht im Wettbewerb mit anderen Regionen und dieser Wettbewerb wird an Intensität weiter zunehmen", so Schmegel.

Erschienen: 13.06.2006: IK / 135 / Seite:4

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